Archiv 2008








Das gesamte Team des Wald-Zentrums wünscht allen Partnern und Freunden fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! Wir stehen ab dem
5. Januar wieder zur Verfügung und freuen uns auf ein erfolgreiches 2009.





Dr. Daniel Klein: So groß mit Hut

Münster, 08.12.2008 - Mit Dr. Daniel Klein freut sich das ganze Team des Wald-Zentrums über die gelungene Disputation. Der frischgebackene Dr. rer. nat. hat in seiner Arbeit untersucht, wie sich der Kohlenstoffgehalt in Teilen eines chilenischen Lenga-Wald-Ökosystems in unterschiedlichen Entwicklungsstadien verändert. Auch wenn Größe von Doktorhut und -titel noch gewöhnungsbedürftig sind - Daniel Klein hat in seiner Promotion mit dem Titel "Die Kohlenstoffspeicherung in den Kompartimenten Boden, Totholz und Wurzelbiomasse von Nothofagus pumilio-Waldökosystemen sowie deren Veränderung bei Überführung von Naturwald in Wirtschaftswald im chilenischen Teil Patagoniens" einen Beitrag zur Grundlagenforschung im Bereich des Klimaschutzes geleistet. Als Berater für Unternehmen, Vereine und andere Organisationen ist er auch weiterhin auf diesem Gebiet wissenschaftlich tätig.

Erfolgreiche Abschlusskonferenz der Clusterstudie Ukrainische Karpaten

Lemberg, 27.11.2008 - Rund 60 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung haben heute an der Abschlussveranstaltung "Clusterstudie Wald und Holz Ukrainische Karpaten" teilgenommen. In der westukrainischen Stadt Lemberg (ukrainisch: Lwiw) haben Wissenschaftler des Wald-Zentrums gemeinsam mit den Projektpartnern Intercooperation Forza und der Technischen Forstuniversität der Ukraine die Ergebnisse ihrer zweijährigen Arbeit vorgestellt: Mit etwa 2.000 Unternehmen, fast 52.000 Beschäftigten und einem Anteil von elf Prozent an der Gesamtwirtschaft ist der Cluster Forst und Holz in der Karpatenregion ökologisch, ökonomisch und sozial von großer Bedeutung - eine Tatsache, die bislang unterschätzt wurde. Umso wichtiger ist die strategische Weiterentwicklung über ein koordiniertes Clustermanagement. Wie dies aussehen könnte, erörterten die Teilnehmer der Veranstaltung in flankierenden Gruppenworkshops. Nähere Informationen sowie (Kurz-)berichte sind hier erhältlich.

Neue Publikationen zur Clusterforschung

Im Jahr 2005 hatte das Wald-Zentrum den Cluster Forst und Holz in Deutschland als volkswirtschaftlichen Giganten beschrieben und konzentriert seitdem weitere Forschung auf diesen Bereich. Im "Scandinavian Journal of Forest Research" ist nun der Artikel A statistics-based method for cluster analysis of the forest sector at the national and sub-national level in Germany erschienen. Die Autoren Uwe Kies, Thorsten Mrosek und Andreas Schulte entwickeln darin einen wiederholbaren volkswirtschaftlichen Ansatz zur Bestimmung der sozioökonomischen Bedeutung des Clusters. Bei Interesse an einem Sonderdruck genügt eine E-Mail mit Adressangabe an info(at)wald-zentrum.de

In einem zweiten Artikel zum Thema Spatial analysis of regional industrial clusters in the German forest sector untersucht das Autorentrio räumliche Konzentrationen innerhalb des Clusters. Mittels explorativ-geostatistischer Methoden wird hier unter anderem nachgewiesen, dass die Forst- und Holzwirtschaft besonders im ländlichen Raum überdurchschnittlich bedeutsam ist. Der Artikel wird im nächsten Jahr im International Forestry Review Journal der Commonwealth Forestry Association erscheinen.

Studierende meistern ersten Praxistest

Velen, 29.10.2008 - Ein "Pool" der nichts mit Wasser zu tun hat? Die Teilnehmer eines Studienprojekts des Wald-Zentrums haben in einem Ortstermin auf Gut Roß erfahren, was es damit auf sich hat. Wie professionelle Landschaftsplaner erstellen sie in den nächsten Wochen einen Kompensationsflächen-Pool. Es gilt sich zu überlegen, mit welchen Änderungen man rund um den Hof in Velen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen könnte. Die Umweltmaßnahmen eines echten Flächenpools lassen sich auch vermarkten. Potenzielle Abnehmer sind beispielsweise Träger von Bauvorhaben, die laut Naturschutzgesetz einen Ausgleich für die Flächen leisten müssen, die sie in Anspruch genommen haben. Die Eigentümer von Gut Roß stellen ihren Grundbesitz für den studentischen Praxistest zur Verfügung, der irgendwann auch Realität werden könnte: Und in dem fertigen Pool dürfte dann sogar Wasser eine Rolle spielen - allerdings nur als Feuchtbiotop. (Foto: R. Plettenberg)

Wald und Holz volkswirtschaftliches Schwergewicht

Schwerin, 14.10.2008 - Etwa 700 kommunale und mehr als 45.000 private Waldbesitzer, eine Gesamtwaldfläche von 516.000 Hektar, rund 1.500 Betriebe mit knapp 12.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten - dass der Cluster Wald und Holz in Mecklenburg-Vorpommern ein arbeitsmarktpolitisches und volkswirtschaftliches Schwergewicht ist, gab heute Dr. Till Backhaus (r.) in Schwerin bekannt. Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz präsentierte im Rahmen einer Landespressekonferenz die Ergebnisse der Cluster-Studie des Wald-Zentrums.

Unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Schulte (l.) hatten die Wissenschaftler aus Münster im Auftrag der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns die Branchenstrukturen, Wirtschaftsprozesse, Entwicklungspotenziale sowie die sozioökonomische Bedeutung des Clusters identifiziert und analysiert. Bei Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette (nach EU-Definition / amtlicher Statistik) trägt die Forst- und Holzwirtschaft mit über 5 % zum Umsatz der Gesamtwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns und mit etwa 13,4 % zum Umsatz des produzierenden Gewerbes bei. Sie ist mit rund 1,7 Milliarden Euro Umsatz vergleichbar mit dem Fahrzeugbau und deutlich umsatzstärker als beispielsweise die Metallindustrie (0,6 Milliarden Euro), der Maschinenbau (0,4 Milliarden Euro) oder die Gummi- und Kunststoffindustrie (0,2 Milliarden Euro).

Weitere Details erfuhren die mehr als 100 Teilnehmer der flankierenden Tagung am folgenden Tag in Ludwigslust. Unter dem Titel "Nachhaltige Ressourcennutzung im Kleinprivatwald" wurden neue Erkenntnisse zu Strukturen des Kleinprivatwaldes, der Motivation von Waldbesitzern und Strategien zur nachhaltigen Bewirtschaftung auch kleiner Flächen vorgestellt und diskutiert. Die Cluster-Studie Wald und Holz Mecklenburg Vorpommern erscheint als Berichtsband des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern zum Ende des Jahres.

Termine zur LEHRE im Wintersemester 2008/2009

Aufgrund der großen Anzahl von Studierenden mussten einige Veranstaltungen neu organisiert werden. Die Vorlesung findet nun für Bachelor- und Masterstudengänge getrennt statt. Auch die Prüfungstermine haben sich noch einmal verschoben. Die folgenden Angaben sind auf dem Stand vom 24.10.2008.


Vorlesung und Übungen: Modul Methoden zur Wald- und Landschaftserfassung
Dr. André Kopka
Für Bachelor-Studiengänge: dienstags, 14 Uhr c.t.
Für Diplom-Studiengänge: dienstags, 16 Uhr c.t.
Robert-Koch-Str. 28, Großer Hörsaal, Erdgeschoss

Vorlesung und Übungen: Modul Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft
Prof. Dr. Andreas Schulte
Beginn: Dienstag, 28.10.2008, 14 Uhr c.t., Robert-Koch-Str. 40, R 005, Erdgeschoss

Studienprojekt: Einrichtung eines Kompensationsflächenpools am Beispiel von Gut Roß
Prof. Dr. A. Schulte
1. Termin: Donnerstag, 23.10.2008, 10 Uhr c.t., Robert-Koch-Str. 27, Besprechungsraum, 1. OG.
Weitere Termine: Do. 30.10. und Do. 6.11.2008
Außentermine: Mittwoch, 29.10.2008 um 15 Uhr s.t. (in Velen) und am 5.11.2008 (nach Absprache)

Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden
Dr. André Kopka und Prof. Dr. Andreas Schulte
Beginn: Mittwoch, 05.11.2008, 14.00 Uhr s.t., Robert-Koch-Str. 40, R 005, Erdgeschoss
ACHTUNG: Am 10.12.2008 und am 21.01.2009 findet das Kolloquium bereits um 13.30 Uhr s.t. statt. Der genaue Themenplan steht hier zum Download bereit.

Die Prüfungstermine Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft finden im kommenden Wintersemester jeweils mittwochvormittags am 3. Dezember 2008, am 14. Januar 2009 und am 21. Januar 2009 statt. Anmeldungen nimmt Eva Hirm im Sekretariat entgegen.

Naturverjüngung im Wald-Zentrum

Münster, 11.09.2008 - 3690 Gramm lutro, 52 Zentimeter groß und dicht belaubt ist der kleine Sämling, der seit gestern das Team des Wald-Zentrums bereichert.

Mit den Eltern Sandra und Marcus Wenzelides freuen sich alle Kolleginnen und Kollegen über die Geburt des kleinen "Leo". Da der stolze Vater über viel Erfahrung mit einem "Pappel-Mutterquartier" und "schnell wachsenden Baumarten" hat, dürfte die Hege und Pflege des Jüngsten kein Problem sein.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !


Exist-Gründerstipendium für innovative Geschäftsidee

Münster, 28.08.2008 - Die Fähigkeit von Wäldern, CO2 zu binden und damit aktiven Klimaschutz zu leisten, sind der Ursprung für die Geschäftsidee von Daniel Klein: Der Mitarbeiter des Wald-Zentrums hat soeben ein Exist-Förderstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erhalten. Die einjährige Finanzierung ermöglicht es Daniel Klein, sein Konzept für fachliche Beratung, Begleitung und Begutachtung von Projekten, die mit Aufforstungen CO2-Emissionen kompensieren, professionell auszuarbeiten und am Markt zu etablieren.

Das fachliche Know-how hat der 30-Jährige in zahlreichen Forschungsvorhaben und während der Arbeit an seiner Dissertation zum Kohlenstoffhaushalt von Waldökosystemen erworben. So kann er künftig im Auftrag von Privat- und Firmenkunden dafür sorgen, dass Aufforstungen professionell abgewickelt werden und sie ihre Funktion als so genannte Kohlenstoff-Senken erfüllen. "Exist" fördert innovative wissensbasierte Dienstleistungen. Das Programm wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert und über die WWU Münster abgewickelt.

Bäume für ein Bauvorhaben

Legden, 26.08.2008 - Naturschutz als private Dienstleistung zu etablieren und den gesetzlich vorgeschriebenen ökologischen Ausgleich zu verbessern ist Ziel des Forschungsvorhabens Nachhaltigkeit Stiften. Ein weiteres Beispiel dafür, dass das funktioniert, ist der Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Legden und dem Hof Rülfing in Rhede, den Bürgermeister Friedhelm Kleweken (l.) und Heinrich Rülfing heute unterzeichnet haben. Für das neue Industriegebiet Heying-Esch in Legden werden auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern naturnaher Wald im Naturraum Münsterland entstehen. Heinrich Rülfing hat in Rhede Flächen rund um seinen Hof zur Verfügung gestellt.

Die Gemeinde Legden spart auf diese Weise Verwaltungskosten: Für Kompensationsmaßnahmen musste sie in der Vergangenheit oft Flächen kaufen, die Naturschutzmaßnahmen überwachen und für viele Jahre sicherstellen. Das übernimmt jetzt Heinrich Rülfing. Der Inhaber eines Kompensationsflächenpools sorgt vor Ort für die Umsetzung und Pflege der Maßnahmen. So entsteht hier in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet Dingdener Heide nach und nach eine Landschaft aus Baumreihen, Feldgehölzen, Hecken, Obstwiesen und naturnahen Wäldern.

Erste Ergebnisse der Waldtourismusstudie liegen vor

Was genau führt Touristen ins Sauerland und welchen Stellenwert hat dabei der Wald? Die Motive und Interessen des "gemeinen Waldtouristen" standen im Mittelpunkt einer Befragung des Wald-Zentrums, für die nun erste Ergebnisse vorliegen. Neben Experten aus Touristik, Forstwirtschaft und Politik sowie den Hoteliers, Gastronomen und Dienstleistern vor Ort wurden auch die Besucher der Region um ihre Meinung gebeten.

75 % aller Besucher nennen den Wald im Sauerland als das charakteristischste Landschaftselement der Region und für jeden zweiten Besucher steht die Möglichkeit zur "Erholung durch Bewegung" an erster Stelle. Über die Hälfte aller Besucher kommen ins Sauerland, um zu wandern. Damit ist der Waldtourismus vor allem auch ein entscheidender Wirtschaftfaktor für die Region: Rund 60 Prozent der großen Tourismus-Anbieter erwirtschaften so ihren Umsatz. (Foto: Sauerland-Tourismus e. V., Klaus Deiters)

Die vollständige Studie wird derzeit ausgewertet. Mit einer E-Mail an info(at)wald-zentrum.de nehmen wir Sie gerne in unseren Verteiler auf und informieren Sie bei Veröffentlichung.

Verbundvorhaben "Dendrom" erfolgreich abgeschlossen

Berlin, 11.07.2008 - Agrarholz als Biomasseträger bietet nicht nur ökologische sondern auch betriebs- und volkswirtschaftliche Vorteile gegenüber Mais oder Raps - so lautet ein wichtiges Fazit des Verbundvorhabens Dendrom, das heute mit einem zweitägigen Symposium erfolgreich abgeschlossen wurde. In verschiedenen Fachvorträgen informierten sich im Harnack-Haus in Berlin rund 130 Teilnehmer aus dem In- und Ausland über die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen, die 15 beteiligte Forschungseinrichtungen und Institutionen während der dreijährigen Projektlaufzeit erarbeitet hatten. Durch die Vorzüge der holzartigen Biomasse (Dendromasse) werden Pappeln und Weiden zunehmend zu einer interessanten Alternative für Landwirte. Daraus ergeben sich für den Anbau von Agrarholz beispielsweise in Brandenburg erhebliche Flächenpotenziale. Die Vorträge des Symposiums stehen hier zur Verfügung.

Diplomarbeit über Kyrill weckt Medieninteresse


Brilon, 07.07.2008 - Die Folgen des Orkans Kyrill bewegen immer noch die Öffentlichkeit - das zeigt das große Medieninteresse an der Forschungsarbeit von Claudia Molitor (r.): Die Diplomandin des Wald-Zentrums hat heute die Ergebnisse ihrer umfangreichen Analyse zu den Auswirkungen des Orkans im Stadtwald Brilon im Beisein der Presse an Bürgermeister Franz Schrewe und Forstamtsleiter Dr. Gerrit Bub übergeben.

In mehrmonatiger Arbeit hatte Claudia Molitor die Ursachen und Folgen für die Kommune mit dem größten Waldbesitz mit Hilfe von Infrarot-Luftbildern untersucht: Eine Schadensfläche von mehr als 920 Hektar lautet ihre Bilanz, dabei waren Fichten und Fichtenreinbestände signifikant stärker geschädigt als beispielsweise Laubbaumarten. In waldbaulich behandelten Beständen war darüber hinaus ein viermal so starker Schaden aufgetreten wie in nicht behandelten Beständen. Für den Forstbetrieb Brilon ist das vor allem eine betriebswirtschaftliche Katastrophe, aus ökologischer Sicht bietet der Sturm aber auch Chancen für den Naturschutz und das Ökosystem Wald. Claudia Molitor hat in ihrer Arbeit zahlreiche Ideen vorgestellt; als Partner des Forschungsvorhabens Nachhaltigkeit Stiften liegt dem Stadtforst zudem ein umfangreiches Gutachten über Zukunftsperspektiven vor. Ein erster Erfolg ist hier die Vermarktung von Ökopunkten im Wert von 1,2 Millionen Euro.

Neue Ansprechpartnerin für Anrufer und Besucher


Eva Hirm heißt die neue Kollegin, die im Wald-Zentrum künftig das Sekretariat betreut und Besucher empfängt. Sie ist Ansprechpartnerin für Studierende und auch in der Hochschulverwaltung kennt sich die 21-Jährige bestens aus: Frau Hirm hat Ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation an der Universität Münster abgeschlossen und dabei verschiedene Stationen durchlaufen. Beispielsweise in einem der Prüfungsämter, im Personalrat oder bei der Zentralen Studienberatung hat sie Einblick in den Uni-Alltag gewonnen.

Das Team des Wald-Zentrums freut sich auf tatkräftige Unterstützung und heißt die neue Kollegin herzlich willkommen.

Baumplantagen weltweit - Veröffentlichung in der Schweizerischen Zeitschrift für Forstwesen

Weltweit nimmt der Verbrauch von Energie, Rohstoffen und Nahrungsgütern zu, die steigenden Preise wirken sich auch auf die Nutzung von Primär- und Sekundärwäldern aus. Der aktuelle Artikel "Baumplantagen weltweit - eine Übersicht" von Albrecht Bemmann, Jürgen Pretzsch und Andreas Schulte untersucht die weltweite Rolle von forstlichen Plantagen in diesem Spannungsfeld. Die Autoren führen die Gründe für die Anlage von Plantagen auf, betrachten die weltweite Flächenentwicklung und untersuchen die regionale Verteilung der Baumarten. Wirtschaftliche, ökologische sowie juristische Fragestellungen gehen ebenso in die Betrachtung ein wie die künftige Bedeutung von genetisch veränderten Klonen.

Die weiteren Artikel haben Kurzumtriebsplantagen zum Thema: Anlage und Ertragsaussichten in Ostdeutschland, Einstellungen von Landwirten und Naturschutzverbänden sowie Nachhaltigkeitsfragen werden in verschiedenen Beiträgen dargestellt. Außerdem sind Ernte, Aufbereitung und Einsatzmöglichkeiten von Plantagenholz im Fokus.

Gäste aus der Ukraine informieren sich über Cluster Forst und Holz

Münster, 10.06.08 - Einen direkten Einblick in die deutsche Forst- und Holzwirtschaft haben die Projektpartner der National Forestry and Wood Technology University of Ukraine in L'viv (Lemberg) bei ihrem dreitägigen Besuch des Wald-Zentrums erhalten. Es standen eine Werksbesichtigung bei dem Küchenherstelle NOBILIA, bei der Sauerland Spanplatte, der FHS Holztechnik sowie ein Besuch des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe auf dem Programm.

Das Wald-Zentrum unterstützt im Auftrag der schweizerischen Intercooperation die ukrainischen Partner bei der Durchführung einer Clusterstudie zur systematischen Erfassung des Forst- und Holzsektors in der Karpatenregion. Die Präsentation der Ergebnisse findet im November 2008 statt.

Achtung Raumänderung: Vorlesung Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft

Die Vorlesung zum Modul Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft von Prof. Dr. Andreas Schulte findet ab Montag, den 9. Juni 2008 in Raum 005 in der Robert-Koch-Straße 40 statt! Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat unter der Telefonnummer 0251/8330121.


Wald trifft Wirtschaft

Münster, 02.06.2008 - Wie eine Ausgründung aus der Uni möglich ist und was es dabei zu beachten gilt erläuterten Marcus Wenzelides (siehe Foto) und Heiko Hagemann im Institut für ökonomische Bildung. Im Rahmen des Seminars "Unternehmensgründung und Organisation" stellten sie ihr erfolgreiches Spin-off Wald-Agentur vor. Die Studierenden, die als Neben- oder Ergänzungsfach Wirtschaftswissenschaft belegen, interessierten sich vor allem für die Bedeutung universitärer und persönlicher Netzwerke und die Dauer von der Idee bis zur Firmengründung.

Veröffentlichung in "Forest Ecology and Management" erschienen

Der Artikel aus der Ausgabe 255 (2008) dieser internationalen forstlichen Fachzeitschrift hat die Auswirkungen des Schirmschlagverfahrens auf den im Boden gespeicherten organischen Kohlenstoff von Lenga-Wäldern im Süden Chiles (siehe Bild) zu Thema. Die Autoren, Daniel Klein, Juan Pablo Fuentes, Andreas Schmidt, Harald Schmidt und Andreas Schulte haben Bestände in unterschiedlichen Entwicklungsstadien nach Schirmschlag untersucht, um kurzfristige oder langfristige Änderungen des Kohlenstoffgehaltes nach dem Eingriff zu ermitteln. Dabei haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass langfristig keine Kohlenstoffverluste im Boden zu erwarten sind. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichend etablierte Verjüngung.

Diese Ergebnisse sind vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdiskussion wichtig: Im Süden Chiles gibt es noch viele Naturwaldflächen, einige davon werden aufgrund ihrer Produktivität in naher Zukunft in Wirtschaftswälder umgewandelt. Dieser Umbau sollte nicht nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht analysiert werden. Vielmehr bedarf es auch einer Betrachtung der möglichen ökologischen Konsequenzen wie beispielsweise Veränderungen im Kohlenstoffhaushalt des Waldökosystems. Der gesamte Artikel lässt sich hier über "ScienceDirect" beziehen.

Geländeübung im Wildwald Vosswinkel

Münster - Bachelor-Studierende für Lehramt Geografie und Landschaftsökologie haben am 7. Juni auf einer Exkursion in den Wildwald Vosswinkel in Arnsberg die Gelegenheit, Wald und Waldpädagogik kennen zu lernen. Auf dem Programm stehen verschiedene Vorträge und praktische Übungen zu den Themen Gesamtkonzept Wildwald Vosswinkel, Forstwirtschaft und waldpädagogische Angebote. Abfahrt ist um 7.30 Uhr vor dem Wald-Zentrum, die Rückkehr wird etwa gegen 18.30 sein.

Im Sekretariat liegen Anmeldelisten aus. Alle Studierenden werden gebeten, sich hier verbindlich anzumelden.

Landwirtschaftliche Rentenbank fördert Forschungsvorhaben mit 20.000 Euro

Münster - Ein Standard-Arbeitsverfahren für die Eingriffsregelung entwickelt Anne Kohlert. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Wald-Zentrums berücksichtigt in ihrer Dissertation besonders den ländlichen Raum, weshalb die Landwirtschaftliche Rentenbank nun zugesagt hat, ihre Forschungsarbeit mit 20.000 Euro zu fördern.

Das neue Verfahren soll nicht nur Einheitlichkeit in eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden bringen, sondern berücksichtigt auch die verschiedenen Sichtweisen aller an einem Eingriff beteiligten Akteure. Dabei werden vor allem Maßnahmen einer naturverträglichen Bodennutzung miteinbezogen. Somit leistet das Forschungsvorhaben einen Beitrag zur Erhaltung des landwirtschaftlichen Flächenpotenzials und zur Erschließung neuer Einkommensquellen für die Landwirte. Auch landschaftsökologische und naturschutzfachliche Notwendigkeiten fließen in die Betrachtung ein.

Waldtourismus-Studie mit Verlosung abgeschlossen

Welche Rolle spielt der Wald für die Besucher im Hochsauerlandkreis und wie groß ist seine wirtschaftliche Bedeutung? Die jetzt abgeschlossene Tourismus-Studie des Wald-Zentrums ist diesen Fragen auf den Grund gegangen. Rund 200 Erholungssuchende hatten den umfangreichen Fragebogen ausgefüllt, eine Verlosungsaktion hat den glücklichen Gewinnern nun passenden Preise für den nächsten Urlaub im Hochsauerlandkreis beschert: ein Wochenende für zwei Personen in einem Sauerländer Gasthof, ein Tatonka-Rothaarsteig-Rucksack und drei Jahreskarten für den Wildwald Vosswinkel.

Wir gratulieren den Gewinnern und danken der Winterberg-Tourismus GmbH, dem Rothaarsteig und dem Wildwald Vosswinkel für die freundliche Unterstützung der Studie. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

Forstarchiv Sonderheft Patagonien erschienen

Münster/Hannover - Bei der Betrachtung des Kohlenstoffkreislaufs und der Artenvielfalt Patagoniens spielen die im Süden Südamerikas verbliebenen Scheinbuchen-Primärwälder (Nothofagus) eine bedeutende Rolle: nachhaltig bewirtschaftete Wälder oder durch Überbewirtschaftung zum Teil völlig degradierte Wirtschaftswälder. Das aktuelle Themenheft des Forstarchivs betrachtet waldökologische und waldbauliche Aspekte der nachhaltigen Bewirtschaftung bzw. Rehabilitation von Nothofagus-Beständen in Chile und Argentinien unter besonderer Berücksichtigung des Kohlenstoffhaushaltes:

Prof. Dr. Andreas Schulte gibt in seinem Einführungsartikel einen Überblick über den Inhalt der Ausgabe undunterstreicht die große Bedeutung des Waldes als Kohlenstoffsenke. Marcela Poulain et al. beschreiben in ihrer Arbeit eine Treibhausgasinventur für die XI. Region Aysén, Chile, bei der die CO2-Emissionen und -speicherungen im Sektor Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft für den Zeitraum zwischen 1984 und 2003 erhoben wurden. Ziel der Studie von Daniel Klein et al. war es, das Totholzaufkommen sowie dessen Funktion als Kohlenstoffspeicher von patagonischen Lenga(Nothofagus pumilio)-Wäldern zu ermitteln. Das Aufkommen der unterirdischen Biomasse für einen Lenga-Wald beschreiben Andreas Schmidt et al.

Guillermo Martinez Pastur et al. verdeutlichen in ihrem Beitrag den Einfluss von verschiedenen Prozessen in der Blütezeit bzw. bei der Besamung auf die Verjüngung von Lenga-Beständen in Argentinien. Burkhard Müller-Using et al. haben waldbauliche Kennwerte von Sekundärwäldern in Mittelchile untersucht. Inhalt der Analyse von Maria Vanessa Lencinas et al. ist, wie sich waldbauliche Eingriffe auf die Artenvielfalt, die Biomasse sowie die Deckung der Moosschicht in Lenga-Wäldern auswirkt. Den Abschluss des Sonderheftes bildet eine Studie von Alfredo Olivares et al. über den Einfluss des Überschirmungsgrades von Wald-Weiden auf die Qualität und Quantität der Krautschicht.

Das Forstarchiv-Sonderheft Patagonien können Sie im Wald-Zentrum kostenlos bestellen. Senden Sie einfach ein E-Mail an info(at)wald-zentrum.de

Neuer Promotionsstipendiat forscht im Wald-Zentrum

Münster, 14.04.2008 - Florian Stockmann heißt der neue Doktorand im Wald-Zentrum, der mit einem Stipendium des Internationalens Instituts für Wald und Holz NRW e.V. zum Thema Kurzumtrieb forscht.

Der 25-Jährige hat nach seinem Bachelor-Studium der Forstwissenschaften und Waldökologie an der Georg-August Universität Göttingen ein Masterstudium Holzbiologie und Holztechnologie absolviert, neuartige Klebstoffsysteme auf Phenolresol- und Furanharzbasis waren das Thema seiner Abschlussarbeit. Das Team des Wald-Zentrums freut sich über fachkundige Unterstützung und heißt den neuen Kollegen herzlich willkommen.

Vorlesung im Sommersemster 2008 / Bachelor-Studiengang Geografie für angehende Lehrer


Die Vorlesung Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft von Prof. Dr. Andreas Schulte findet im Sommersemester 2008 immer montags von 16 bis 20 Uhr im Hörsaal Robert-Koch-Straße 28 statt. Alle Teilnehmer des Moduls Waldökologie - auch Bachelor-Studenten für Lehramt - werden gebeten zu erscheinen. Geländetermine und die Verteilung der Themen werden in der Vorlesung abgesprochen. Die "Exkursionswoche", in der die erarbeiteten Themen vorgestellt werden, findet wie immer in der Pfingstwoche vom 13. bis zum 16. Mai statt.

Achtung:

Im offiziellen Personal- und Vorlesungsverzeichnis der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist diese Vorlesung für donnerstags von 14 bis 16 Uhr angekündigt. Dies ist ein Druckfehler!

Rohholzstudie Sachsen abgeschlossen

Münster/Dresden - Holz als Roh- und Brennstoff erlebt europaweit eine Renaissance, Preissteigerungen und Knappheit sind zum zentralen Thema geworden. Welches Rohholzpotenzial bis 2020 in Sachsen mobilisierbar wäre, hat das Wald-Zentrum gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und dem Leipziger Institut für Energetik und Umwelt gGmbH in einer Studie im Auftrag des Freistaats ermittelt. Die Ergebnisse werden am 28. April auf der Fachtagung "Holz - nachhaltig, heimisch, vielfältig, chancenreich" in Dresden-Hellerau vorgestellt. Auf Basis des tatsächlichen Rohholzaufkommens von 2002 bis 2006 und unter Berücksichtigung der Mobilisierungshemmnisse war es das Ziel der Studie, eine realistische Einschätzung zu liefern und die bislang unzureichende Informationslage insbesondere im Hinblick auf den Privatwald zu verbessern.

Eine Anmeldung zur Fachtagung ist noch bis zum 18. April 2008 möglich, das Anmeldeformular steht hier zum Download bereit.

Spanische Doktorandin zu Gast im Wald-Zentrum - Kooperationsvereinbarung schnell realisiert

Münster, 01.04.2008 - Im September vergangenen Jahres war die Kooperation mit der spanischen Universidad de León, Ponferrada für das "europäische Doktorat", beschlossen worden - kaum ein halbes Jahr später ist Eva Sevillano Marco als erste Promotionskandidatin der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Léon für fachlichen Austausch mit den Doktoranden des Wald-Zentrums nach Münster gekommen.

Schnell ist auch das Thema der 29-Jährigen. Sie erforscht als Stipendiatin der spanischen Provinz Castilia y León die Produktivität der Monterey-Kiefer (Pinus radiata) - eine Kiefernart mit überdurchschnittlicher Wachstumsgeschwindigkeit. In Münster wird sich Frau Sevillano Marco vor allem auf den Einfluss von verschiedenen Umweltfaktoren auf die Biomasse der Monterey-Kiefer konzentrieren - ein Themengebiet, auf dem die Kollegen aus dem Wald-Zentrum bereits viel Erfahrung gesammelt haben.

Veröffentlichung im Archiv für Forstwesen und Landschaftsökologie erschienen

Münster/Eberswalde - Die Nachfrage nach holzartiger Biomasse (Dendromasse) steigt, zunehmend kommt es zu Versorgungsschwierigkeiten. Abhilfe können neue Strategien für alternative Nutzungsformen schaffen, die waldökologische Aspekte berücksichtigen. In welchem Umfang sich beispielsweise Kronen und Vollbäume der Kiefer in Brandenburg für eine energetische Verwendung bereitstellen lassen, ohne dass Nährstoffdefizite entstehen, haben Heiko Hagemann, Dr. Gernot Bilke, Prof. Dieter Murach und Prof. Dr. Andreas Schulte erforscht. Der Artikel „Bilanzierung und Bewertung von Nährelemententzügen durch Vollbaumnutzungsstrategien bei der Kiefer (Pinus sylvestris) in Brandenburg“ ist in der aktuellen Ausgabe 42 (2008) des Archivs für Forstwesen und Landschaftsökologie erschienen. Darin kommen die Autoren zu dem Schluss, dass eine zweimalige Vollbaumnutzung mit einer maximalen Vorratsabsenkung von 30 % auf fast allen Standorten Brandenburgs im Hinblick auf die Nährstoffversorgung vertretbar ist.

Ein Sonderdruck des Artikels lässt sich per E-Mail an info(at)wald-zentrum.de kostenlos bestellen.

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Erfolgreicher "Wald-Lauf"

Münster, 08.03.2008 - Auch wenn nur kurze Abschnitte der fünf Kilometer langen Strecke entlang des Aasees von Bäumen gesäumt waren - ein Team des Wald-Zentrums durfte nicht fehlen, damit aus dem "7. Active Firmenlauf" ein Wald-Lauf wurde. Mit rund 650 Mitarbeitern von Firmen, Behörden und anderen Institutionen aus Münster demonstrierten Gerald Windus, Benjamin Helmer und Burkhard Herzig (v.l.) bei strahlendem Sonnenschein Team- und Sportsgeist. Besonders erwähnenswert: In diesem Jahr konnte sich das Team des Wald-Zentrums über Verstärkung aus dem Vorstand freuen. Und weil am Weltfrauentag auch ein wenig weibliche Unterstützung nicht fehlen durfte, lief Anke Hering mit, so dass keiner der "Firmenlauf-Neulinge" auf den Holzweg geraten konnte.

Weitere Informationen zum Firmenlauf und den Ergebnissen sind bei den Laufsportfreunden Münster erhältlich. Der Reinerlös der Veranstaltung wird jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Startschuss für bislang größte Umfrage zum Thema Eingriffsregelung in NRW

Münster, 22.02.08 - Eingriffe in die Landschaft und ihre Kompensation sind ein komplexes Thema, das für viele einem Dschungel aus verschiedenen Verfahren und Regelungen gleicht. Das Wald-Zentrum möchte im Rahmen des Vorhabens Nachhaltigkeit Stiften für mehr Transparenz sorgen und hat heute eine landesweite Fragebogenaktion gestartet. Erstmalig werden 600 Akteure der Eingriffsregelung, darunter die zuständigen Ministerien, Bau- und Landschaftsbehörden, Vertreter der Land- und Forstwirtschaft, Straßen NRW, Umweltverbände und -vereine sowie Planungsbüros zur Praxis der Eingriffsregelung befragt. Der insgesamt zehnseitige Fragebogen enthält neben Fragen zur aktuellen Anwendung der Eingriffsregelung auch viel Platz für kritische Bemerkungen und Verbesserungsvorschläge. Ziel der Aktion ist es, die Stärken und Schwächen der bestehenden Verfahren der Eingriffsregelung aufzudecken und Anregungen für die zukünftige Eingriffsbewertung und Durchführung von Kompensationsmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen zu erhalten.

Nähere Auskünfte zur Fragebogenaktion erteilen Burkhard Herzig und Anne Kohlert.

Neue Gesichter im Wald-Zentrum

Drei neue Kollegen verstärken seit Februar das Team des Wald-Zentrums: Dr. André Kopka ist als wissenschaftlicher Assistent auf die Themenfelder Geoinformatik, Fernerkundung, Kohlenstoffhaushalt von Waldökosystemen, Aufforstungen, Kurzumtriebsplantagen und Kompensationsflächenmanagement spezialisiert. Er wird für Lehrveran-
staltungen sowie die Durchführung von Studien-
projekten zuständig sein und Aufgaben der akademischen Selbstver-
waltung übernehmen. Außerdem gibt es noch zwei neue Gesichter unter den studentischen Hilfskräften: Benjamin Helmer und Maria Müller. Das Team des Wald-Zentrums freut sich über fachkundige Unterstützung und heißt die neuen Kollegen herzlich willkommen!

Abschlusstagung Netzwerk Wald und Holz Eifel mit vielversprechenden Ergebnissen

Nettersheim, 25.01.2008 - 1.300 Unternehmen, 16.000 Beschäftigte und etwa 3,3 Milliarden Euro Umsatz - diese Bilanz des Clusters Wald und Holz Eifel wurde heute in Nettersheim verkündet. Eckhard Uhlenberg (l.), Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete die Veranstaltung des Netzwerks Wald und Holz Eifel und nahm von Wilfried Pracht, Bürgermeister der Stadt Nettersheim, eine Holztafel des Netzwerkes entgegen. Die Tagung bildet den Abschluss einer umfangreichen Studie des Wald-Zentrums. Die Forscher hatten in ihrer Analyse des Clusters Wald und Holz Eifel herausgefunden, dass dieser Sektor bei den Beschäftigungszahlen direkt hinter dem Baugewerbe rangiert und nur die Glas- und Keramik- sowie die Chemieindustrie einen höheren Umsatz verzeichnen. Der Abschlussbericht legt die Grundlagen für ein erfolgreiches Clustermanagement dar und zeigt, wo künftig die wichtigsten Handlungsfelder für den Ausbau des wirtschaftlichen Erfolgs der regionalen Forst- und Holzwirtschaft liegen.

Nähere Informationen sind auf den Projektseiten oder im Holzkompetenzzentrum Rheinland erhältlich.

Auftaktworkshop für Clustermanagement in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin, 21.01.08 - Clustermanagement in der Wald, Holz- und Forstwirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern stößt auf großes Interesse - das hat heute der Auftaktworkshop in Schwerin gezeigt, zu dem das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz eingeladen hatte. Zahlreiche Branchenvertreter aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden sammelten erste Ideen für ein zukünftiges Clustermanagement. Ziel ist es, Holzmobilisierung im Privatwald zu steigern, Produktivität, Innovationskraft und Vermarktung in der Region zu verbessern, Arbeitsplätze zu schaffen und somit die gesamte Wertschöpfung rund um den Rohstoff Holz zu erhalten und zu stärken.

Das Wald-Zentrum präsentierte in Schwerin außerdem die ersten Ergebnisse seiner Clusterstudie für Mecklenburg-Vorpommern, die die Basis für das künftige Management bilden wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Neuer Auftritt im neuen Jahr

Münster, 11.01.08 - Wer oder was ist das Wald-Zentrum, zu welchen Themen wird hier aktuell geforscht und wie ist die Struktur? Diese Fragen beantwortet der neue achtseitige Prospekt des Wald-Zentrums im komprimierter Form. Frisch gedruckt steht er nun mit Beginn des neuen Jahres all jenen zur Verfügung, die sich oder Ihre Kunden und Partner über die Arbeit der Münsterischen Forschungseinrichtung informieren möchten. Mittlerweile gehören das Internationale Institut für Wald und Holz NRW e.V., die Wald-Stiftung, die Wald-Consult und die Wald-Agentur Münster zum Wald-Zentrum. Rund 20 Mitarbeiter leisten internationale Forschung und Lehre, Beratung sowie Fort- und Weiterbildung. Die Kernkompetenzen sind die Themen Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, Landschaftsplanung sowie regenerative Energiewirtschaft.

Wenn Sie mehr über die Arbeit des Wald-Zentrums wissen möchten oder den Prospekt in Ihrer Einrichtung auslegen möchten - senden Sie einfach eine E-Mail an info(at)wald-zentrum oder wenden Sie sich an das Sekretariat unter der Telefonnummer 0251 83-30131.

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