Meldungen 2010

Winterpause im Wald-Zentrum

21. Dezember 2010
Das Wald-Zentrum geht bis zum 3. Januar 2011 in die Winter-Pause.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Auftraggebern und Projektpartnern die uns ihr Vertrauen entgegen gebracht haben. Das Wald-Zentrum freut sich auch im nächsten Jahr auf spannende Themen und Projekte.

Wir wünschen allen Partnern, Auftraggeber, Förderern und Freunden des Wald-Zentrums ein ruhiges und gemütliches Weihnachtsfest. Kommen Sie alle gut ins neue Jahr!

Wald-Zentrum trifft Wissenschaftsministerin und Umweltminister NRW

Johannes Remmel und Svenja Schulze 14. Dezember 2010
Prof. Dr. Andreas Schulte folgte der Einladung von Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, und besuchte diese im Düsseldorfer Landtag.

Die Ministerin bestärkt das Wald-Zentrum in seinen vielfältigen Tätigkeiten. Erst kürzlich hatte das Wald-Zentrum einen Gesprächs-Termin mit dem neuen NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Gegenstand beider Gespräche war eine erste Sondierung ob und in welcher Form das Wald-Zentrum mit der neuen Regierung zusammenarbeiten kann.

In den Medien: das Wald-Zentrum

30. November 2010
Die überregionalen Sonntags-Zeitungen "Die Welt am Sonntag" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" befragten Prof. Dr. Andreas Schulte zu den Themen Privatwald-Bewirtschaftung sowie zu Pappelvorwäldern auf Kyrill-Flächen.

Der Artikel in der "Welt am Sonntag" vom 28. November 2010 mit dem Titel "Holz wird knapp - und teuer" berichtet über die Förderungen und den Klimaschutz rund um die Energie-Ressource Holz. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom 17. Oktober 2010 in dem Artikel "Ab in den Container, Douglasie" stellt Prof. Dr. Andreas Schulte vor, wie Sturmwurfflächen wieder aufgeforstet werden können. Das "Landwirtschaftliches Wochenblatt" vom 25. November 2010 erläutert in "Eingriffe intelligenter ausgleichen" das neue TÜV-zertifizierte Standardverfahren des Wald-Zentrums zur Eingriffs- und Kompensationsbewertung.

Alle Artikel sind im digitalen Pressespiegel online.

Auf die Schulbank

Schülerinnen und Schüler des Paulinum Gymnasiums9. November 2010
Projektstudium mit Schülern des Paulinums

Muss der Schulwald in Münster einem Vergnügungspark weichen? In einem fiktiven Projekt nahmen Schülerinnen und Schüler des Paulinum Gymnasiums die Perspektive von wirtschaftlichen, ökologischen oder sozialen Interessengruppen ein. Erarbeitet wurden jeweils Vor- und Nachteile für die Erschließung eines Vergnügngsparkes auf einer Waldfläche. Als Experten war neben Prof. Dr. Andreas Schulte, Thomas Zacharias von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH vertreten, Thomas Hövelmann vom NABU Münster, Jörn Stanke vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie Hans-Ullrich Menke, Amt für Grünflächen und Umwelt.

Das Wald-Zentrum hat bereits seit Juli 2010 mit dem Paulinum einen Kooperationsvertrag im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern.

Anna Martinsohn erlangt Doktorwürde

Anna Martinsohn 9. November 2010
Der Wald spielt als Erholungsraum und Tourismusdestination eine wichtige Rolle! Zumindest im Hochsauerlandkreis!

Zu diesen Themen forschte Anna Martinsohn unter dem Titel "Waldtourismus und Erholung - eine thematisch segmentierte Clusteranalyse im Tourismus auf lokaler Ebene - Fallstudie im Hochsauerlandkreis Nordrhein-Westfalen". Mit Hilfe von Experten-Interviews in Schlüsseleinrichtungen sowie schriftlichen Befragungen von Anbietern touristischer Erholungsleistungen und Waldbesuchern, wurden die Daten erhoben. Die erfolgreiche Verteidigung der Arbeit vor den drei Prüfern - Prof. Dr. Andreas Schulte, Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron sowie Prof. Dr. Armin Scholl - wurde im Anschluss an die mündliche Prüfung gebührend gefeiert.

Kolloqium-Terminplan ist online

20. Oktober 2010
Das Kolloqium der Diplomanden und Doktoranden der Arbeitsgruppe "Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft" startet am 2. November 2010.

Der aktuelle Terminplan steht jetzt online zum Download bereit.

Steckhölzer und Steckruten für Kurzumtriebs- und Vorwaldflächen

“Steckruten“ 5. Oktober 2010
Rund 40 Teilnehmer der Waldschutzgenossenschaft Melle ließen sich bei freundlichem Herbst-Wetter von Dr. Marcus Wenzelides, Geschäftsführer der Wald-Agentur Münster GmbH, die Bewirtschaftungswege von Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen erläutern.

Auf der agentureigenen Versuchsfläche in der Nähe von Beckum zeigte Dr. Wenzelides eindrucksvoll, wie mit der schnell wachsenden Pappel eine wirtschaftliche Energieholz-Gewinnung auf landwirtschaftlicher Fläche erzielt werden kann. Dabei erklärte er zudem, welche Beschaffenheit die Steckhölzer aufweisen sollten, wie der Boden vorbereitet werden muss und welche Geräte für die Ernte des Holzes sich als geeignet erweisen.

Wie ein Vorwaldmodell auf Waldstandorten aussehen kann, schaute sich die Gruppe anschließend auf Flächen in der Nähe des Sorpesees an. Hier wurde von der Wald-Agentur auf einem vom Orkan Kyrill geschädigten Areal eine Wiederaufforstung mit Eichen und Linden in Kombination mit schnellwachsenden Pappeln angelegt.

Bericht und Fotogalerie auf der Website des Kreislandvolkverbandes Melle e.V.

Promotion-Stipendantin aus Chile

Tatiana Osses 30. September 2010
Die studierte Forstingenieurin Tatiana Osses ist neue Doktorandin im Wald-Zentrum. Mit einem DAAD-Stipendium erstellt sie im Rahmen ihres Promotionsvorhabens eine Potentialanalyse der Baumart Nirre im chilenischen Teil Patagoniens.

Die gebürtige Chilenin ist 34 Jahre jung, hat an der Universität in Chile studiert und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Assistentin u.a. für die GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), für die CONAF (Corporación Nacional Forestal) sowie für die Universität in Chile. Osses ist bereits die vierte Doktorandin, die durch die erfolgreiche Kooperation mit der "Universidad de Chile" am Wald-Zentrum forscht. Sie tritt in die Fußstapfen von Dr. Marcela Poulain, Dr. Andreas Schmidt Alcoholado und Dr. Daniel Klein. Aus der Kooperation zwischen Münster und Chile sind zudem vier Diplomarbeiten entstanden.

Das gesamte Team freut sich auf eine spannende Zusammenarbeit! Herzlich Willkommen!

Einheitliches Bewertungsverfahren am Beispiel Nordrhein-Westfalen

Logo TÜV 22. September 2010
Das Wald-Zentrum hat das bundesweit erste TÜV-zertifizierte Standardverfahren zur Eingriffs- und Kompensationsbewertung entwickelt.

Geeignet sowohl für die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung als auch für Eingriffsbilanzierungen nach Baurecht ist die Anwendung für alle Regionen Nordrhein-Westfalens, aber auch als Modell für andere Bundesländer, uneingeschränkt möglich. Darüber hinaus handelt es sich um das erste zertifizierte Biotopwertverfahren bundesweit. Entstanden ist das neue Verfahren im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Land NRW geförderten Forschungsvorhabens "Nachhaltigkeit Stiften!". Diese Intention wurde im Rahmen von zwei Promotionsvorhaben am Lehrstuhl Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft / Institut für Landschaftsökologie der WWU Münster aufgegriffen und finanziell von der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt. Anne Grimm, Diplom-Landschaftsökologin, und Burkhard Herzig, Diplom-Forstwirt (FH) und Diplom-Ökologe, ist es gelungen, unter Einbezug von Genehmigungsbehörden, Planungsbüros, Vorhabensträgern und Naturschutzvereinen ein transparentes und in besonderem Maße anwendungsorientiertes, numerisches Biotopwertverfahren zu entwickeln.

Das Verfahren kann zu einem Preis von 69,90 EUR, zzgl. 7 Prozent USt, beim Wald-Zentrum (info(at)wald-zentrum.de) bestellt werden.

EFI-Jahrestagung 2010 in Dresden

Logo des European Forest Institute (EFI) 16. September 2010
Wissenschaftlicher Vortrag zur Bedeutung des Cluster Wald und Holz in Deutschland

Einen Überblick zum deutschen Forstsektor präsentierte Dr. Uwe Kies, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wald-Zentrums Münster, im Rahmen des Scientific Seminar "Biomass from forests and other wooded lands - production and use", welches vom Lehrstuhl für Forstpolitik and Ressourcenökonomie der TU Dresden und dem European Forest Institute (EFI) ausgerichtet wurde. Neben der Existenz von regionalen Industrieclustern in wichtigen Holzbranchen stieß besonders die Rolle der mannigfaltigen Clusterinitiativen und Netzwerken in Europa auf reges Interesse der Zuhörerschaft.

Link zum European Forest Institute (EFI)

Verstärkung für das Team des Wald-Zentrums

Carolin Runge und Mareike Erlenkötter September 2010
Carolin Runge und Mareike Erlenkötter unterstützen ab sofort das Wald-Zentrum in Münster.

Als Office Managerin koordiniert Carolin Runge die gesamte Verwaltung, vom Empfang bis zur Buchhaltung. Mareike Erlenkötter vertritt das Wald-Zentrum als Referentin Marketing & Kommunikation und übernimmt damit die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die interne Kommunikation.

Das Team des Wald-Zentrums begrüßt die neuen Kollegen ganz herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Neue Veröffentlichung des Wald-Zentrums im Forstarchiv

Regionalcluster in den primären Holz bearbeitenden Industrien in Deutschland In der kommenden Ausgabe des Forstarchiv-Journals publizieren Uwe Kies, Dajana Klein und Andreas Schulte ausgewählte Ergebnisse zum Cluster Wald und Holz Deutschland.

Mittels regionalökonomischer und geostatistischer Verfahren werden die wirtschaftliche Bedeutung des Forstsektors für den Arbeitsmarkt, dessen besondere raumzeitlichen Entwicklungstrends sowie die Rolle von Regionalclustern näher unter die Lupe genommen. Anhand von sechs Trendgrafiken und zwei detaillierten Karten der räumlichen Verteilung von Säge- und Holzwerkstoffindustrie werden Merkmale und Faktoren des anhaltenden Strukturwandels im Cluster Wald und Holz veranschaulicht und diskutiert.
Vorschau

Südosteuropäische Holzcluster treffen sich auf der Klagenfurter Holzmesse

Logo IN2WOOD 26. August 2010 - Im Rahmen des EU-Projektes IN2WOOD führte das internationale Konsortium auf der Klagenfurter Holzmesse einen Auftakt-Workshop zum Thema "Europäische Kooperation von Forst/Holz-Clustern" durch.

Insgesamt nahmen ca. 40 Experten aus 12 Ländern teil. Die hochinteressanten Vorträge der Gäste aus Tschechien, Polen, Slowenien, Kroatien, Serbien und Rumänien zeigten viele gemeinsame Denkansätze und Potenziale für Zusammenarbeit in Südosteuropa auf. Ziel dieses sog. Mentoring ist es, neue Regionen und Partner in den IN2WOOD-Prozess einzubinden und gemeinsam zukünftige F&E-Pilotprojekte zu entwickeln. Das Wald-Zentrum begleitet diesen Prozess federführend als wissenschaftlicher Partner. Weitere Infos finden sich unter: www.in2wood.eu

Wald-Zentrum begleitet INTERREG IVa-Projekt "stoken op streekhout - Energiequelle Wallhecke"

Juli 2010 - In dem Vorhaben "stoken op streekhout - Energiequelle Wallhecke" sollen bisher gesammelte Erfahrungen und Verfahren zur energetischen Nutzung von Holz aus der Heckenpflege grenzübergreifend zusammengeführt und weiterentwickelt werden.

Dieser Prozess wird vom Wald-Zentrum insbesondere in den Bereichen "Ernte und Bereitstellung" sowie "Qualitätsmanagement" wissenschaftlich begleitet. Bezugsregion (EUREGIO) des Vorhabens sind der Kreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen, die Kreise Steinfurt, Warendorf, Coesfeld und Borken in Nordrhein-Westfalen und die Region Achterhoek in der niederländischen Provinz Gelderland.
Zur Projektbeschreibung: Energiequelle Wallhecke.

Im Zeichen der Nachhaltigkeit:
Wald-Zentrum der WWU kooperiert mit Gymnasium Paulinum

Unterstützt von dem Naturpädagogen Frank Bacher und von Ramon Fallbrock, Eun-Yi Rhee und Frank Schultheiß aus der Naturgarten-AG des Paulinum schlossen Prof. Dr. Andreas Schulte, Leiter des Wald-Zentrums an der Westfälischen Wilhelms-Universität, und Dr. Gerd Grave, Schulleiter des Gymnasium Paulinum, einen Kooperationsvertrag.
"Kiesekamps Busch", das städtische Waldgelände westlich des Zoos, wird von der Schule für eine Vielzahl pädagogischer Projekte im naturwissenschaftlichen, geografischen und sozialwissenschaftlichen Bereich genutzt. Die Unesco-Auszeichnung als Modell einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gab jetzt den Impuls zur Kooperation mit dem auch international aktiven wissenschaftlichen Institut an der Robert-Koch-Straße.
Ein gemeinsam vorbereiteter Projekttag zum Thema "Wald und Nachhaltigkeit" ist als erster Schritt einer Zusammenarbeit vorgesehen, die die wissenschaftlichen Ressourcen des Wald-Zentrums in den Unterricht und die schulinterne Lehrerfortbildung einbringt und Auslandspraktika für Schülerinnen und Schüler ebenso wie schulische Praxiserfahrungen für Studierende erschließt.

WSG Osnabrück-Süd informiert sich zum Thema schnellwachsende Baumarten

Juni 2010 - Mit Vorträgen und Besichtigungen gestaltete das Team der Wald-Agentur die jährliche Exkursion der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd, die in diesem Jahr unter dem Motto Energieholzproduktion mit schnellwachsenden Baumarten stand. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zu Besuch bei der Stiftung Hof Hasemann

Juni 2010 - Die langjährigen Kooperationspartner Hermann und Wilhelm Hasemann präsentierten dem Team des Wald-Zentrums die erfolgreichen Aufwertungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet „Grasmoor“ und im Feuchtbiotop "Im nassen Hehmen". Mit Hilfe von Kompensationsmaßnahmen ist es gelungen, die Biotope zu vernetzen und ein Verbundsystem zu schaffen. Während der Besichtigung des Kompensationsflächenpools der Stiftung Hof Hasemann, die den größten Teil ihrer Ökologischen Werteinheiten bereits erfolgreich vermarktet hat, skizzierte Hermann Hasemann zukünftige Maßnahmen zur weiteren ökologischen Aufwertung des Naturschutzgebiets Grasmoor und benachbarter Flächen, allen voran Maßnahmen zur Wiedervernässung und die Anlage von Steilwänden zur Ansiedlung des Eisvogels. Darüber hinaus konnte an anderer Stelle die erfolgreiche Anlage einer Heidefläche besichtigt werden. Gesellige Abendstunden und ein fachkundiger Austausch unter Experten rundeten den Besuch ab.

Doktorwürde für Dajana Klein

Juni 2010 - Das Team des Wald-Zentrums gratuliert Dr. Dajana Klein zu ihrer erfolgreichen Disputation. Unter dem Titel „Strukturwandel im Cluster Wald und Holz Deutschland – Geostatistische und regionalökonomische Analyse der Beschäftigtenentwicklung auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen“ untersuchte Dajana Klein den Strukturwandel in klein- und mittelständischen Unternehmen der Holzindustrie und zeigte Entwicklungstrends in den einzelnen Bundesländern auf. Mittels regressionsanalytischer Instrumente wie z.B. der Shift-Share-Analyse wurden Wachstums- oder Rückgangsraten in mehrere Komponenten zerlegt, um damit Ursachen für die Entwicklungen identifizieren zu können.Die Dissertation von Frau Dr. Dajana Klein erfolgte kumulativ.

Publikationen zum Thema finden Sie unter diesem Link.

IN2WOOD mit eigener Homepage

April 2010 - Das Wald-Zentrum freut sich über die Fertigstellung der IN2WOOD-Homepage.
IN2WOOD befasst sich mit den Herausforderungen einer nachhaltigen europäischen Waldbewirtschaftung und nimmt sich Kernfragen in der F&E Umgebung des Cluster Wald und Holz an. Holz soll als einer der wichtigsten erneuerbaren Ressourcen positioniert und die Wertschöpfung aus Wald hinsichtlich Ökonomie, Innovation und Lebensqualität soll verbessert werden. Mit dem Ziel eine übergreifende Forschung zu diesen Werten zu fördern, haben sich Forstcluster in 6 europäischen Waldregionen zusammengeschlossen - Steiermark (Österreich), Nordrhein-Westfalen (Deutschland), Südtirol (Italien), Graubünden (Schweiz), Banska Bystrica (Slowakei) und Karpaten (Ukraine) - um einen gemeinschaftlichen Aktionsplan zur zukünftigen Koordinierung und Stärkung der komplentären F&E Potenziale auszuarbeiten. Mehr Informationen zum Vorhaben nun auch unter: www.in2wood.eu

Potenzialstudie Holzcluster Bergisches Land - Workshops durchgeführt

Am 2. und 3. März wurden im Rahmen der Potenzialstudie Holzcluster Bergisches Land zwei Workshops mit Akteuren aus der Projektregion zu den Themen "Ausbau der stofflichen und energetischen Holznutzung durch gezielte Holzmobilisierung" sowie "Bereitstellung und Vermarktung von Holzbrennstoffen aus dem Bergischen Land (Hackschnitzel / Scheitholz) sowie Etablierung von Betreibermodellen für Holzenergieanlagen" durchgeführt. In den sehr intensiv geführten Diskussionen wurden mit den zahlreichen Teilnehmern zum einen Probleme in der Region herausgearbeitet, die in den Bereichen Waldbewirtschaftung, Holzmobilisierung, forstliche Infrastruktur und behördlicher Auflagen liegen. Zum anderen wurden Ansätze erarbeitet, wie insbesondere die Nutzung von Holz zur Energiegewinnung weiterentwickelt werden kann, beispielsweise durch eine Zentralisierung und Koordinierung der Akteursberatung und -vernetzung oder die Etablierung von Holzenergiecontracting-Modellen in der Region.

Berufung in den Fachbeirat der Stiftung "UmWald"

Im Juni 2009 wurde die Stiftung UmWald mit dem Sitz in Schwerin errichtet. Herr Prof. Dr. Andreas Schulte wurde von dem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Reinhard Hube, gebeten, dem Fachbeirat der Stiftung beizutreten. Dieser soll den Vorstand bzw. das Kuratorium, zudem qua Amt auch der Minister Dr. Till Backhaus gehört, bei der Verfolgung der satzungsmäßigen Ziele unterstützen.

Zweck der Stiftung ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wald, Umwelt und Natur in Mecklenburg-Vorpommern als Lebensgrundlage vielfältigen pflanzlichen und tierischen Lebens zu liefern. Der Schwerpunkt liegt in der Förderung eines ausgeglichenen Verhältnisses zwischen den Lebensgrundlagen der Natur und den Nutzungsinteressen des Menschen.

Wald-Zentrum auf "Roadshow" mit Nordcapital

Zur Präsentation des Nordcapital Waldfonds 2 trägt Prof. Dr. Andreas Schulte im Rahmen einer Tagungsreihe zum Wertschöpfungsnetz Wald und Holz: Hintergründe, Zukunftsmärkte, Probleme und Chancen in München (Sofitel Bayerpost, 08.02.10), in Stuttgart (Le Meridian, 11.02.10), in Hamburg (Side Hotel, 16.02.10), in Düsseldorf (Interconti, 18.02.10) und in Frankfurt (Hilton, 22.02.10) vor.
Informationen zum Waldfonds 2 finden Sie unter: www.nordcapital.com

Wald-Zentrum startet mit EU-Projekt ins Jahr 2010

13 Projektpartner aus 6 Regionen / Ländern (Steiermark / Österreich, Graubünden / Schweiz, Slowakei, Tirol / Italien, Transkarpatien / Ukraine und Westfalen / D), 2,3 Mio. Euro Gesamtprojektsumme aus dem EU-Förderprogramm "Regions-of-Knowledge": Das Wald-Zentrum freut sich über den Projektstart von IN2WOOD, des umfangreichsten Innovations- und Forschungsprojektes zum Wertschöpfungsnetz Wald und Holz in Westfalen, zum 01.01.2010.

Als Forschungspartner im Projektverbund konnte das Wald-Zentrum die Gutachter und EU-Verantwortlichen davon überzeugen, dass Holz der Zukunftsrohstoff der kommenden Jahrzehnte wird. Es gilt, über IN2WOOD Maßnahmenpläne und Handlungsempfehlungen für die beteiligten Regionen zu entwickeln, die auch zukünftig die nachhaltige Bereitstellung der stark wachsenden, stofflichen, chemischen und energetischen Nutzung von Holz für wirtschaftliches Wachstum und Klima- bzw. Umweltschutz ermöglichen.

Energievolle Disputationen im Wald-Zentrum

Münster, 08.12.2009 - Zum Jahresabschluss ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Über die sehr guten Disputationen von Dr. Heiko Hagemann (links) und Dr. Marcus Wenzelides (rechts) -- hier mit forstlich relevanten Promotionshüten -- freut sich der Doktorvater Prof. Dr. Andreas Schulte und das ganze Team des Wald-Zentrums. Dr. Marcus Wenzelides promovierte zum Thema: "Entwicklung einer Methode zur Erfassung des Potenzials und des Verbrauchs von Dendromasse am Beispiel des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen". Die ebenfalls kumulative Dissertation von Dr. Heiko Hagemann fokussierte auch auf den Zukunftsrohstoff Dendromasse, jedoch in einer anderen Modellregion: "Waldökologische und forstwirtschaftliche Aspekte einer nachhaltigen Dendromassebereitstellung -- Fallstudie für das Land Brandenburg". Beide Dissertationen entsprangen langjährigen Forschungsvorhaben des Wald-Zentrums, die u.a. von der Landesregierung NRW, der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe bzw. dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurden.

Clusterstudie Bergisches Land gestartet

Der Bergische Abfallwirtschaftsverband in Engelskirchen hat das Wald-Zentrum mit der Durchführung der "Potenzialstudie Holzcluster Bergisches Land" beauftragt.

Neben einer grundlegenden Analyse der nachhaltig nutzbaren Holzpotenziale sowie der Unternehmen des Wertschöpfungsnetzes Wald und Holz geht es vorallem auch um die transdisziplinäre Entwicklung von Modellvorhaben zur Stärkung des Clusters im Bergischen Land. Die Auftaktveranstaltung fand am 26. November 2009 in den Räumen des Auftraggebers in Engelskirchen statt.
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