Veranstaltungen
Im Folgenden finden Sie Informationen zu Veranstaltungen des Wald-Zentrums und/oder seinen Kooperationspartnern.
Tagungsveranstaltung "Nachhaltigkeit Stiften!"
Im Mai 2006 erfolgreich gestartet hat das Wald-Zentrum am 28. Januar 2010 die Ergebnisse des Forschungsvorhaben
"Nachhaltigkeit Stiften!" mit einer Abschlusstagung im Mövenpick-Hotel in Münster unter Teilnahme der Öffentlichkeit
präsentiert. Das Projekt, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), hat zum Ziel, gemeinsam mit privaten
und kommunalen Grundbesitzern Strategien zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von (Wald-) Kulturlandschaften zu
entwickeln und Naturschutz als angemessen honorierte Dienstleistung zu etablieren.

Wie groß Aktualität und Bedeutsamkeit des Themas sind, wurde an der großen Teilnehmerzahl deutlich: 200 Gäste, darunter
Vertreter von Behörden und Ministerien, Grundbesitzer, Naturschutzverbände, Maßnahmeträger und Industrieunternehmen
verfolgten die Statements der Referenten. Prof. Dr. Werner Wahmhoff, stellvertretender Generalsekretär der DBU sowie
fachlicher Leiter der DBU Naturerbe GmbH, betonte in seinem Eröffnungsvortrag zur Rolle der Stiftungen
für den Naturschutz, dass klare Zielvorgaben, Kosteneffizienz und fortlaufende Erfolgskontrolle die Voraussetzung für
einen Erfolg sind. Auch Georg Schirmbeck, Mitglied des Bundestags, stellte als Präsident des Deutschen
Forstwirtschaftsrates in seinem Vortrag zur Kompensation im Wald heraus, das angesichts knapper und teurer werdender
Agrarflächen die Bedeutung des Waldes als Kompensationsraum

deutschlandweit steigt.
Neben weiteren Fachvorträgen (Dr. Gerd Wesselmann, WGZ Bank Münster; Anne Schöps, Flächenagentur Brandenburg GmbH;
Franziskus Freiherr von Ketteler, Forstbetrieb von Ketteler-Boeselager) wurde die Veranstaltung mit Kurzstatements durch
Vertreter aus Naturschutz (Josef Tumbrinck, NABU NRW), Verwaltung (Hermann Grömping, ULB Kreis Coesfeld), Wissenschaft
(Burkhard Herzig, Wald-Zentrum) und Grundbesitz (Michael von Boeselager) und eine anschließende Podiumsdiskussion
(rechts im Bild Prof. Dr. A. Schulte, Leiter des Wald-Zentrums; M. v. Boeselager und J. Tumbrinck, NABU NRW) bereichert.

Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden in einen umfangreichen Leitfaden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Neben naturschutzfachlichen Themen werden auch betriebswirtschaftliche und juristische Fragestellungen Inhalt sein,
um so interessierten Grundbesitzern und Betrieben bei der Suche nach Alternativen zur konventionellen Bewirtschaftung
behilflich zu sein. Einen weiteren Erfolg des Projektes stellte Prof. Dr. Andreas Schulte vom Wald-Zentrum der WWU
Münster den Gästen mit der Präsentation der neu geschaffenen internetbasierten Plattform Flächen-Portal vor. Das
Internetportal, welches am Wald-Zentrum entwickelt wurde, dient der Bereitstellung und regionalen Suche von
Kompensationsflächen. Flächen-Portal startet mit über 3.000 Hektar amtlich anerkannte Kompensationsflächenpools in zwei
Bundesländern und über 40 Mio. Ökologischer Werteinheiten. Neben diesen Dienstleistungen bietet das neue Portal auch
Hintergrundwissen zur Eingriffsregelung und ihrer Umsetzung.
Nähere Informationen erhalten Sie unter
www.Flächen-Portal.de.
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Festakt auf dem Hof Hasemann

Achmer, 21.08.09 - Die Stiftung Hof Hasemann hat ihr zehnjähriges Jubiläum seit Gründung der Stiftung mit einer
festlichen Vortragsveranstaltung begangen. Prominente Grußredner lobten das Engagement mit dem das zukunftsweisende
Konzept umgesetzt worden ist.
Liesel Höltermann, Bürgermeisterin der Stadt Bramsche, erläuterte, dass bis jetzt 234 286
von den erworbenen 450 000 Werteinheiten für Eingriffe in Natur und Landschaft abgerufen worden seien. Zudem stellte
sie heraus, dass die Stadt Bramsche stolz darauf sei, von Beginn an dem Projekt beteiligt zu sein. Auch der Landkreis
Osnabrück ist dem Bramscher Vorbild gefolgt und Landrat Manfred Hugo betonte in seinem Grußwort die erfolgreiche
Zusammenarbeit mit der Stiftung. Zu Beginn des Projektes zunächst skeptisch, gestand Georg Schirmbeck, MdB und
Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, dass er inzwischen von der Idee eines ökologischen Ersatzflächenpools

für Ausgleichsmaßnahmen überzeugt
sei.
Prof. Dr. Andreas Schulte, der das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
geförderte Projekt "Nachhaltigkeit Stiften!" leitet, in welchem die Stiftung Hof Hasemann Projektpartner ist, betonte
in seinem Vortrag die Vorreiterrolle Hasemanns. Das Modell dient in dem Projekt als "best practise" Beispiel und hat
inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden, das zeigt, dass Naturschutz als Dienstleistung erfolgreich umsetzbar ist.
Dies wurde in den darauf folgenden Vorträgen von Prof. Drs. Heinrich E. Weber und Rolf Hammerschmidt deutlich. Prof.
Drs. Weber stellte die Veränderungen in der Umgebung von Achmer dar und lobte die Entstehung einer beachtlichen Anzahl
naturnaher Lebensräume durch die Arbeit der Stiftung. Der Vogelkundler Rolf Hammerschmidt belegte mit zahlreichen
eindrucksvollen Fotos, wie gut die ökologisch aufgewerteten Flächen von Vögeln angenommen wurden und gratulierte,
dass neue Lebensräume für einheimische Tiere und Pflanzen erfolgreich geschaffen worden sind.
Tagung "Nachhaltigkeit Stiften!"
Am 20. Juni 2007 hat das Wald-Zentrum sein Forschungsvorhaben
"Nachhaltigkeit Stiften!"
zum ersten Mal in Form einer Tagung der Öffentlichkeit präsentiert. In dem Förderprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geht es darum, gemeinsam mit privaten und
kommunalen Grundbesitzern Strategien zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von (Wald-) Kulturlandschaften zu entwickeln.

Die Relevanz und Aktualität des Themas "ökologische Kompensation" zeigten die Besucherzahlen: 200 Teilnehmer verfolgten im Mövenpick Hotel in Münster Statements aus der
Politik, Best-Practice-Beispiele und einePodiumsdiskussion. Dr. Alexander
Schink, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (l.), hob in seinem Vortrag den innovativen Ansatz von "Nachhaltigkeit Stiften!" hervor und umriss die aktuellen Änderungen
des Landschaftsgesetzes. Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde (r.), Generalsekretär der DBU und Vorsitzender des Bundesverbands deutscher Stiftungen, unterstrich die Bedeutung
des Stiftungswesens in Deutschland. Direkt im Anschluss an seinen Vortrag verkündete er, dass die DBU das Forschungsvorhaben mit weiteren 285.000 Euro fördern werde
und übergab das Bewilligungsschreiben an Prof. Dr. Andreas Schulte (m.), den Leiter des Wald-Zentrums. Das Gesamtvolumen von "Nachhaltigkeit Stiften" inklusive Eigenleistungen
erreicht damit fast eine Million Euro.

Aus der Praxis berichteten im weiteren Tagungsverlauf drei der Projektpartner: Hermann Hasemann von der
Stiftung Hof Hasemann
und Elisabeth Grothaus (im Bild links mit Forstamtmann Rainer Schmidt), Mitgründerin der
Stiftung Schoellerhof
stellten ihre Stiftungen mit Kompensationsflächenpools vor und erläuterten Umsetzung sowie Erfolge des Modells. Franz Schrewe, Bürgermeister der Stadt Brilon, legte die
Erwartungen des größten kommunalen Waldbesitzers in Deutschland an das Modell dar.
Welche künftigen Herausforderungen das Thema "Eingriff und Kompensation" in den verschiedenen Bereichen schafft, verdeutlichten Vertreter aus Naturschutz, Verwaltung,
Planung und Grundbesitz in Kurzstatements. In einer abschließenden Podiumsdiskussion beantworteten sie die Fragen des Publikums, beispielsweise zum Preis von
Ökopunkten, zur Kompensation speziell im Wald oder zur Kostenberechnung für Pflegemaßnahmen.

dIn Zukunft sollen von den Erkenntnissen des Forschungsvorhabens alle profitieren: Ein umfangreicher Leitfaden mit den Erfahrungen und Ergebnissen aus den
vorausgegangenen Phasen soll zum Abschlusses Projekts interessierten Grundbesitzern oder Betrieben bei der Suche nach Alternativen zur konventionellen
Bewirtschaftung behilflich sein.Dabei werden naturschutzfachliche Themen ebenso Beachtung finden wie betriebswirtschaftliche und juristische Fragen oder
Besonderheiten des Steuerrechts. Da dieser Leitfaden am Ende der zweiten Projekthälfte steht, die mit der Tagung begonnen hat, steht momentan noch keine schriftliches
Material zur Verfügung. Sie können sich aber per Mail an info(at)wald-zentrum.de mit Angaben zu Ihrer Institution, Name und Adresse vormerken. Wir werden Sie dann in
unseren Adressverteiler aufnehmen und über neue Entwicklungen informieren. Einzelheiten und Hintergrundinformationen zum Forschungsvorhaben und den Partnern
erfahren Sie darüber hinaus auf der Seite der
Wald-Stiftung.
2. Tagung Cluster Wald und Holz

Die 2. Tagung Cluster Wald und Holz am 18. Januar im Mövenpick Hotel Münster hat mit einer Bekräftigung begonnen, wie zukunftsweisend das Thema der Veranstaltung ist:
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beauftragt das Wald-Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster über die
Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe damit, Ansätze für ein regionales Clustermanagement in der Forst- und Holzwirtschaft zu entwickeln und zu erproben. Der
parlamentarische Staatssekretär im BMELV und Schirmherr der Tagung, Dr. Peter Paziorek (MdB), unterstrich in seiner Eröffnungsrede vor rund 120 Besuchern die große
Bedeutung des Clusters Wald und Holz (rechts im Bild mit Prof. Dr. Andreas Schulte während des Pressegesprächs, das im Rahmen der Tagung stattfand). Die fünf internationalen
Referenten präsentierten dem Publikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forstfachleuten, wie erfolgreiches Clustermanagement in anderen (Bundes)ländern aussieht.

Über 300 000 Euro hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für Clusterforschung des Wald-Zentrums bereitgestellt. Die münsterschen
Wissenschaftler beschäftigen sich mit nachhaltiger Holzmobilisierung für Zukunftsmärkte über regionales Clustermanagement. Die Entwicklung und Erprobung von
Management-Systemen in modellhaften Regionalclustern Forst und Holz gehören ebenfalls zum Forschungsauftrag. Welche fünf Gebiete dafür in Frage kommen, wird momentan
geprüft. Projektpartner sind das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und der Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie
und verwandter Industriezweige e.V.
Wie wichtig ein umfassendes Clustermanagement ist, hat die Tagung im Mövenpick Hotel Münster gezeigt: Vorträge über richtungsweisende Projekte wie die Clusterinitiative
Forst und Holz in Bayern, die Prof. Dr. Dr. habil. Drs.h.c. Gerd Wegener (links im Bild während der Podiumsdiskussion) präsentierte und das Positiv-Beispiel Finnland,

das Botschaftsrat Kari Vitie vorstellte, standen ebenso auf dem Programm wie innovative Initiativen aus Österreich. Denn hier hat sich bereits gezeigt, dass ein
umfassendes Clustermanagement, bei dem die gesamte Produktions- und Wertschöpfungskette Holz eng zusammenarbeitet, entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist.
Hintergrund der Tagung ist die Clusterstudie des Wald-Zentrums. Die Wissenschaftler aus Münster hatten erstmalig die große volkswirtschaftliche und
arbeitsmarktpolitische Bedeutung sämtlicher über den Rohstoff Holz verbundenen Wirtschaftsbereiche umfassend nachgewiesen. Entsprechend der EU-Definition kennzeichnen
den Cluster Forst und Holz in Deutschland rund 2 Millionen Waldbesitzer, etwa 185.000 Betriebe, mehr als 1,3 Millionen Beschäftigte und 181 Milliarden Euro Umsatz.
Doch während einige Branchen wie die Holzwerkstoff-, Möbel, und Papierindustrie im internationalen Wettbewerb sehr gut aufgestellt sind, gibt es in anderen Bereichen
wie der Forstwirtschaft Handlungsbedarf: Strukturnachteile sowie ungünstige politisch-rechtliche Rahmenbedingungen verlangen eine Neuausrichtung und eine verstärkte
öffentliche Unterstützung. Außerdem ist die gesamte Branche gefordert, bei zunehmender Verknappung heimischer Holzressourcen eine Gefährdung der deutschen Produktions-
und Wertschöpfungsketten zu verhindern. Ein wissenschaftlich fundiertes und finanzstarkes Clustermanagement, das neben einer gesteigerten Holzmobilisierung das
Selbstverständnis und Außendarstellung der Branche weiter ausbaut, könnte zusätzliche Investitionen und Förderungen erschließen und damit die globale
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forst- und Holzwirtschaft nachhaltig steigern.
Kick-off Workshop des Vorhabens Clusterstudie Wald und Holz Transkarpatien, Ukraine
Im Rahmen des Vorhabens "Cluster analysis of the forest and wood-based industry of the Oblast Transcarpathia, Ukraine - Phase I - Preparation and kick-off workshop"
führte das Wald-Zentrum der Universität Münster gemeinsam mit dem Schweizer-Ukrainischen Projekt der forstlichen Entwicklungszusammenarbeit in Transkarpatien (FORZA)
vom 11. bis 12. Oktober 2006 in Uzhgorod, Ukraine einen Workshop zu einer möglichen Clusterstudie Wald und Holz in der Region Transkarpatien durch. Die Veranstaltung
wurde in Kooperation mit der Staatlichen Universität für Forst- und Holzwirtschaft in L'viv (Lemberg)

organisiert und von Intercooperation - Schweizerische Stiftung für Entwicklung und internationale Zusammenarbeit gefördert. Rund 50 Branchenvertreter und Experten
aus den Bereichen Wissenschaft, Fachverwaltung, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Medien nahmen am Workshop teil.
Im ersten Teil des Workshops wurde das Clusterkonzept für die Forst- und Holzwirtschaft allgemein vorgestellt und seine Eignung auch für die Wirtschaftsbedingungen in
der Ukraine diskutiert. Zunächst präsentierte der Referent die Definition der Europäischen Union für einen Cluster Forst- und Holzwirtschaft. Eine Erläuterung der
Intention des Konzepts und der besonderen Vorteile des Clusteransatz erfolgte anhand von europäischen und deutschen Fallbeispielen (z. B. Clusterstudie Forst und Holz
Deutschland). Eine Vorstellung von Methoden der Clusteranalyse und Instrumenten des Clustermanagements rundeten die Einführung in das Konzept ab.
Im zweiten Teil des Workshops wurde das Vorhaben Clusterstudie Wald und Holz Transkarpatien (Cluster analysis of the forest and wood-based industry of the Oblast
Transcarpathia) den Teilnehmern des Workshops vorgestellt und mit diesen umfassen diskutiert. Nach einer Abstimmung zu den Zielen und zur wissenschaftlichen
Herangehensweise eines solchen Vorhabens kamen die Branchenvertreter und Experten zu dem Ergebnis, dass eine Clusterstudie für die Forst- und Holzwirtschaft in der
Region Transkarpatien die dortige sozioökonomische Informationsgrundlage wesentlich verbessern und somit eine hoch relevante Entscheidungsgrundlage für
unternehmerisches Handeln, Investitionen und wirtschaftspolitische Förderung darstellen würde. Die meisten der vertretenden Einrichtungen erklärten ihr Interesse an der
Durchführung einer Clusterstudie Wald und Holz Transkarpatien und boten ihre Unterstützung bei der weiteren Vorbereitung und Umsetzung an. Insbesondere die Vertreter
der Staatlichen Universität für Forst- und Holzwirtschaft in L'viv erklärten sich bereit, das Vorhaben gemeinsam mit dem FORZA-Projekt und dem Wald-Zentrum der
Universität Münster näher auszuarbeiten und bei der Umsetzung eine wesentliche Rolle zu spielen.
Weitere Informationen zum Vorhaben finden sich unter
Projekte.
Tagung Energie aus Wald und Flur

Am 13. Juni 2006 haben auf Einladung des Forstamtes Warendorfs Waldbauern, Forstbeamte, Politiker und Wissenschaftler auf Haus Nottbeck über die Zukunftschancen des Energieträgers Holz diskutiert. Zentral war vor allem die Frage, wie sich der Rohstoff Holz zukünftig in ausreichender Menge mobilisieren lässt. Hintergrund ist die zunehmende Konkurrenz um den Rohstoff Holz.
Im Rahmen der Tagung stellten Mitarbeiter des Wald-Zentrums das Projekt "Heckenpflege- und Logistikkonzept Kreis Warendorf" vor. Gemeinsam mit dem Kreis Warendorf sowie dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW/Forstamt Warendorf erstellen Heiko Hagemann und Marcus Wenzelides ein Gesamtkonzept zur Mobilisierung von Energieholz aus dem Wald und der Landschaftspflege. Exemplarisch wurde die Stadt Telgte ausgewählt, da gerade im Kreis Warendorf das Interesse an dem Energieträger Holz zunimmt.
Weitere Informationen stehen zum Download bereit:
Tagungsprogramm
Heckenpflege- und Logistikkonzept Kreis Warendorf.
Abschlusstagung Clusterstudie Wald und Holz Kreis Steinfurt

Die Ergebnisse der Clusterstudie Wald und Holz Kreis Steinfurt wurden im Rahmen der Abschlusstagung am 24. November 2005 in Emsdetten vorgestellt und diskutiert. Über 120 führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft mit Bezug zur Forst- und Holzwirtschaft nahmen an der vom Wald-Zentrum organisierten Veranstaltung in Stroetmanns Fabrik teil.
Die Begrüßung erfolgte durch den Landrat des Kreises Steinfurt, Herrn Thomas Kubendorff. Herr Dr. Alexander Schink, Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW überbrachte die Grußworte des Ministeriums. Nach der Vorstellung der Ergebnisse der Studie durch das Wald-Zentrum wurden diese in offenem Plenum diskutiert. Schließlich erfolgte die Verabschiedung durch den Leiter des Forstamtes Steinfurt, Herrn Peter Hochhäuser.
Nähere Informationen finden sich unter
Projekte
6. Waldpädagogisches Forum NRW
Am 8.11.2005 lud die NUA - Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in Kooperation u. a. mit dem Waldzentrum der WWU Münster zum 6. Waldpädagogischen Forum NRW ein. Unter dem Thema "Nutzungsaspekte und Nachhaltigkeit in der Umweltbildung im Wald" trafen sich rund 80 Experten und Akteure in Münster, um dieses Thema gemeinsam zu erörtern.
Gerade der Wald als Lebensraum, die langfristige Produktion des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz und dessen Nutzung bieten vielfältige Möglichkeiten der plastischen Darstellung des Prinzips Nachhaltigkeit. Handlungs- und erlebnisorientierte Bildungskonzepte erleichtern den Teilnehmern, gleich ob jung oder alt, den thematischen Zugang. Die persönliche Betroffenheit jedes Einzelnen ist über die vielfältige Wirkung und Produkte des Waldes leicht vermittelbar.
Prof. Dr. Stichmann, Sprecher des Waldpädagogischen Forums eröffnete die Veranstaltung u. a. mit den Worten, dass die Nutzung bzw. die Bewirtschaftung des Waldes als thematischer Schwerpunkt in die Lehre mit aufgenommen werden sollte. Es sei eine wichtige Aufgabe der Waldpädagogik dies zu vermitteln. Ein ganzheitlicher Ansatz sei gefordert.
Vorträge zum Thema von Herrn Prof. Dr. Schulte, Waldzentrum und Herrn Wolters von der Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz, Bielefeld, Berichte über den Fortschritt in den Facharbeitskreisen des Waldpädagogischen Forums, Zeit für Gespräche und vor allem Praxis von Waldpädagogik und Umweltbildung vor Ort im Wald unter der Überschrift "Nachhaltigkeit und Nutzungsaspekt" rundeten das Programm ab.
1. Tagung Cluster Wald und Holz

Die Ergebnisse der Clusterstudie wurden im Rahmen der bundesweit 1. Tagung Cluster Wald und Holz am 3. November 2005 in Münster vorgestellt und diskutiert. Über 320 führende Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Medien und Gesellschaft mit Bezug zur Forst- und Holzwirtschaft nahmen an der vom Wald-Zentrum organisierten Veranstaltung im Schloss der Universität Münster teil.
Der Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Eckhard Uhlenberg, war Schirmherr der Tagung und eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur neuen Forst- und Holzwirtschaftspolitik des Landes NRW. An die Begrüßung des Ministers anschließend, stellte Prof. Dr. Andreas Schulte vom Wald-Zentrum in seinem Leitvortrag die großes Aufsehen erregenden Ergebnisse der Clusterstudie Forst und Holz Deutschland vor und sprach auch Handlungsempfehlungen für die Branche aus. Als Festredner zeigte Prof. Dr. h. c. Lothar Späth, u. a. ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Rahmenbedingungen nachhaltig erfolgreichen Wirtschaftens in Deutschland auf.

Neben weiteren Fachvorträgen, u. a. auch zu erfolgreichem Clustermanagement Forst und Holz in Oberösterreich, widmete sich eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion dem Thema "Was sich in der deutschen Forst- und Holzwirtschaft zukünftig ändern muss". So diskutierten z. B. Michael Prinz Salm-Salm, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Dr. Gerhard Beckmann, Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW sowie Weine Genfors, Geschäftsführer der Stora Enso Forest Central Europe GmbH, über Erfordernisse eines zukünftigen Managements des Clusters Forst und Holz in Deutschland.

Nach einer Diskussion der Experten mit dem Auditorium verabschiedete Prof. Dr. Andreas Schulte die Tagungsteilnehmer mit dem Ausblick, dass nun hoffentlich sehr bald auch in Deutschland die Forst- und Holzwirtschaft über ein regionales Clustermanagement gefördert und der ländliche Raum in seiner nachhaltigen Entwicklung unterstützt wird.
Die Veranstaltung wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und wurde in Zusammenarbeit mit der Einrichtung PRIMAKLIMA weltweit e.V. über Aufforstungsmaßnahmen CO2-neutral durchgeführt. Nähere Informationen finden Sie unter
Projekte
Abschlusstagung Clusterstudie Wald und Holz Stadt Arnsberg

Die Ergebnisse der Clusterstudie Wald und Holz Stadt Arnsberg wurden im Rahmen der Abschlusstagung am 19. Oktober 2005 in Arnsberg-Neheim vorgestellt und diskutiert. Über 80 führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwlatung und Gesellschaft mit Bezug zur Forst- und Holzwirtschaft nahmen an der vom Wald-Zentrum organisierten Veranstaltung im Kaiserhaus teil.
Die Begrüßung erfolgte durch den Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Hans-Josef Vogel. MR Franz Püttmann, Leiter des Referats "Holzwirtschaft" im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW überbrachte die Grußworte des Ministeriums. Nach der Vorstellung der Ergebnisse der Studie durch das Wald-Zentrum wurden diese in drei thematischen Arbeitsgruppen diskutiert. Schließlich erfolgte die Verabschiedung durch den Bürgermeister.
Nähere Informationen finden Sie unter
Projekte
2. Hermannstädter Ökologie-Konferenz in Sibiu / Hermannstadt, Rumänien

15 Jahre nach der Revolution leidet die rumänische Gesellschaft immer noch unter einem fehlenden Umweltbewusstsein. An Straßenrändern, auf Parkplätzen, in Wäldern und
auf Bergen spiegelt sich die weit verbreitete Wegwerfmentalität besonders in den Müllbergen wieder, die Privatleute dort hinterlassen. In den letzten Jahren haben die
rumänischen Wälder und Baumbestände zudem an einem Raubbau zu leiden, dessen Folgen noch gar nicht abzusehen sind. Auch Schatten spendende Alleen an vielen Straßen sind
meist mit fadenscheinigen Begründungen abgeholzt worden, um das Holz gewinnbringend zu verkaufen. Eine "mafiotische" Mischung aus finanziellen Interessen und Korruption
ermöglicht selbst in geschützten Gebieten massive Rodungen, die die Waldökosysteme in Rumänien nachhaltig schädigen werden. Umweltinteressen und entsprechende Aktivisten
haben keine Lobby im Land. Die 2. Hermannstädter Ökologie-Konferenz will die mit der 1. Konferenz im Jahr 2004 aufgebauten Netzwerke nutzen und ausbauen, um dieses Thema
in das Bewusstsein der rumänischen Öffentlichkeit zu lancieren und eine kritische Haltung zu fördern:
Das Internationale Institut für Wald und Holz NRW e. V. an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und die Evangelische Akademie Siebenbürgen richten gemeinsam
die 2. Hermannstädter Ökologie-Konferenz zum Thema "Paradies in Gefahr: Rumänien und seine Wälder" aus. Vom 13. bis 15. Juni 2005 haben rund 70 Konferenzteilnehmer aus
den Bereichen Naturschutz, Forst- und Holzwirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung an der internationalen Tagung in der Evangelischen Akademie
Siebenbürgen in Sibiu / Hermannstadt (Rumänien) teilgenommen. Die Tagung wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.
Vortragsveranstaltung "Klimawandel in NRW - Risiko und Chance für den Wald"
Nordrhein-Westfalen wird wärmer: Seit 1900 haben die durchschnittlichen Jahrestemperaturen um rund 1,0 bis 1,5 Grad Celsius zugenommen. Vor allem die Minimaltemperaturen sind stark gestiegen. Fachleute rechnen mit einer weiteren Zunahme der Temperatur bis 2100 um 1,0 bis 5,0 Grad Celsius. Aufgrund der Erwärmung hat in den letzten Jahren die Häufigkeit sehr starker Regen- und Schneefälle zugenommen. Vieles deutet darauf hin, dass auch die Anzahl der Stürme zunehmen wird. Höhere Temperaturen, mehr Extremniederschläge, mehr Stürme:
- Was bedeutet dieser Klimawandel für den Wald in Nordrhein-Westfalen?
- Wie sollen sich Waldbesitzer, Vertreter der Forstwirtschaft und des Waldnaturschutzes verhalten?
- Was sollen sie mit dem Wald tun, damit er sich möglichst gut an den Klimawandel anpassen kann?
Antworten auf diese Fragen sind dringend nötig, denn Bäume wachsen langsam. Die waldbaulichen Maßnahmen von heute entscheiden zu einem wesentlichen Teil darüber, wie der Wald des Jahres 2100 aussehen wird. Und vor allem: Niemand weiß heute, welche Leistungen des Waldes in 100 Jahren gefragt sind. Die bereits begonnene Umwandlung "heutiger Risikowälder" in "stabile Zukunftswälder" wird zukünftig nicht einfach sein. In den kommenden Jahren werden Forschung, Behörden und Forstpraxis eng zusammenarbeiten müssen, damit die Wälder einerseits den Klimawandel möglichst schadlos überstehen und sie andererseits auch in Zukunft die von der Gesellschaft nachgefragten Leistungen erbringen.

Gründe genug, um sich in einer interdisziplinären Tagung mit dem Thema "Wald und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen" auseinander zu setzen, Prognosen vorzustellen und waldbauliche Maßnahmen zu diskutieren. Deshalb luden die Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF) sowie das Wald-Zentrum, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, am Donnerstag, den 10. Februar 2005 zu einer gemeinsamen, eintägigen Vortragsveranstaltung zum Thema "Klimawandel in NRW - Risiko und Chance für den Wald" ein. In der Akademie Franz Hitze Haus in Münster wurde den Teilnehmern das Thema in Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven und Sichtweisen von Experten aus Forschung und Praxis näher gebracht, darunter unter anderem Prof. Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Dr. h. c. Karl Peter Hasenkamp vom PRIMAKLIMA weltweit e. V. Dabei kam auch der gegenseitige Austausch nicht zu kurz. Eine abschließende Podiumsdiskussion bot den Zuhörern genügend Möglichkeiten, das Thema mit den Referenten zu erörtern.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie
hier.
Vortragsveranstaltung "Wald und Gesellschaft im Ruhrgebiet"

Am 8. Dezember 2004 luden das Internationale Institut für Wald und Holz NRW an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; die Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF); der Regionalverband Ruhr; die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband NRW sowie das Bistum Essen zu einer interdisziplinären Vortragsveranstaltung zum Thema "Wald und Gesellschaft im Ruhrgebiet" ein. Namhafte Referenten beleuchteten das Thema aus verschiedenen Perspektiven, darunter u. a. Prof. Dr. Hans-Werner Wehling von der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Karl-Heinz Otto von der Ruhr-Universität Bochum und Dr. Cecil Konijnendijk von woodSCAPE / Koordinator der IUFRO Unit "Urban forestry". Am Rande der Veranstaltung gewährte die Ausstellung "Naturentwicklung auf Industriebrachen des Ruhrgebietes - eine Dokumentation der ökologischen Begleitforschung zum Projekt Industriewald Ruhrgebiet" der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF) interessante Eindrücke.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie
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Eine Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie
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