Meldungen 2010

Wald-Zentrum begleitet INTERREG IVa-Projekt "stoken op streekhout - Energiequelle Wallhecke"

Juli 2010 - In dem Vorhaben "stoken op streekhout - Energiequelle Wallhecke" sollen bisher gesammelte Erfahrungen und Verfahren zur energetischen Nutzung von Holz aus der Heckenpflege grenzübergreifend zusammengeführt und weiterentwickelt werden.

Dieser Prozess wird vom Wald-Zentrum insbesondere in den Bereichen "Ernte und Bereitstellung" sowie "Qualitätsmanagement" wissenschaftlich begleitet. Bezugsregion (EUREGIO) des Vorhabens sind der Kreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen, die Kreise Steinfurt, Warendorf, Coesfeld und Borken in Nordrhein-Westfalen und die Region Achterhoek in der niederländischen Provinz Gelderland.

Im Zeichen der Nachhaltigkeit:
Wald-Zentrum der WWU kooperiert mit Gymnasium Paulinum

Unterstützt von dem Naturpädagogen Frank Bacher und von Ramon Fallbrock, Eun-Yi Rhee und Frank Schultheiß aus der Naturgarten-AG des Paulinum schlossen Prof. Dr. Andreas Schulte, Leiter des Wald-Zentrums an der Westfälischen Wilhelms-Universität, und Dr. Gerd Grave, Schulleiter des Gymnasium Paulinum, einen Kooperationsvertrag.
"Kiesekamps Busch", das städtische Waldgelände westlich des Zoos, wird von der Schule für eine Vielzahl pädagogischer Projekte im naturwissenschaftlichen, geografischen und sozialwissenschaftlichen Bereich genutzt. Die Unesco-Auszeichnung als Modell einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gab jetzt den Impuls zur Kooperation mit dem auch international aktiven wissenschaftlichen Institut an der Robert-Koch-Straße.
Ein gemeinsam vorbereiteter Projekttag zum Thema "Wald und Nachhaltigkeit" ist als erster Schritt einer Zusammenarbeit vorgesehen, die die wissenschaftlichen Ressourcen des Wald-Zentrums in den Unterricht und die schulinterne Lehrerfortbildung einbringt und Auslandspraktika für Schülerinnen und Schüler ebenso wie schulische Praxiserfahrungen für Studierende erschließt.

WSG Osnabrück-Süd informiert sich zum Thema schnellwachsende Baumarten

Juni 2010 - Mit Vorträgen und Besichtigungen gestaltete das Team der Wald-Agentur die jährliche Exkursion der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd, die in diesem Jahr unter dem Motto Energieholzproduktion mit schnellwachsenden Baumarten stand. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zu Besuch bei der Stiftung Hof Hasemann

Juni 2010 - Die langjährigen Kooperationspartner Hermann und Wilhelm Hasemann präsentierten dem Team des Wald-Zentrums die erfolgreichen Aufwertungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet „Grasmoor“ und im Feuchtbiotop "Im nassen Hehmen". Mit Hilfe von Kompensationsmaßnahmen ist es gelungen, die Biotope zu vernetzen und ein Verbundsystem zu schaffen. Während der Besichtigung des Kompensationsflächenpools der Stiftung Hof Hasemann, die den größten Teil ihrer Ökologischen Werteinheiten bereits erfolgreich vermarktet hat, skizzierte Hermann Hasemann zukünftige Maßnahmen zur weiteren ökologischen Aufwertung des Naturschutzgebiets Grasmoor und benachbarter Flächen, allen voran Maßnahmen zur Wiedervernässung und die Anlage von Steilwänden zur Ansiedlung des Eisvogels. Darüber hinaus konnte an anderer Stelle die erfolgreiche Anlage einer Heidefläche besichtigt werden. Gesellige Abendstunden und ein fachkundiger Austausch unter Experten rundeten den Besuch ab.

Doktorwürde für Dajana Klein

Juni 2010 - Das Team des Wald-Zentrums gratuliert Dr. Dajana Klein zu ihrer erfolgreichen Disputation. Unter dem Titel „Strukturwandel im Cluster Wald und Holz Deutschland – Geostatistische und regionalökonomische Analyse der Beschäftigtenentwicklung auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen“ untersuchte Dajana Klein den Strukturwandel in klein- und mittelständischen Unternehmen der Holzindustrie und zeigte Entwicklungstrends in den einzelnen Bundesländern auf. Mittels regressionsanalytischer Instrumente wie z.B. der Shift-Share-Analyse wurden Wachstums- oder Rückgangsraten in mehrere Komponenten zerlegt, um damit Ursachen für die Entwicklungen identifizieren zu können.Die Dissertation von Frau Dr. Dajana Klein erfolgte kumulativ.

Publikationen zum Thema finden Sie unter diesem Link.

IN2WOOD mit eigener Homepage

April 2010 - Das Wald-Zentrum freut sich über die Fertigstellung der IN2WOOD-Homepage.
IN2WOOD befasst sich mit den Herausforderungen einer nachhaltigen europäischen Waldbewirtschaftung und nimmt sich Kernfragen in der F&E Umgebung des Cluster Wald und Holz an. Holz soll als einer der wichtigsten erneuerbaren Ressourcen positioniert und die Wertschöpfung aus Wald hinsichtlich Ökonomie, Innovation und Lebensqualität soll verbessert werden. Mit dem Ziel eine übergreifende Forschung zu diesen Werten zu fördern, haben sich Forstcluster in 6 europäischen Waldregionen zusammengeschlossen - Steiermark (Österreich), Nordrhein-Westfalen (Deutschland), Südtirol (Italien), Graubünden (Schweiz), Banska Bystrica (Slowakei) und Karpaten (Ukraine) - um einen gemeinschaftlichen Aktionsplan zur zukünftigen Koordinierung und Stärkung der komplentären F&E Potenziale auszuarbeiten. Mehr Informationen zum Vorhaben nun auch unter: www.in2wood.eu

Potenzialstudie Holzcluster Bergisches Land - Workshops durchgeführt

Am 2. und 3. März wurden im Rahmen der Potenzialstudie Holzcluster Bergisches Land zwei Workshops mit Akteuren aus der Projektregion zu den Themen "Ausbau der stofflichen und energetischen Holznutzung durch gezielte Holzmobilisierung" sowie "Bereitstellung und Vermarktung von Holzbrennstoffen aus dem Bergischen Land (Hackschnitzel / Scheitholz) sowie Etablierung von Betreibermodellen für Holzenergieanlagen" durchgeführt. In den sehr intensiv geführten Diskussionen wurden mit den zahlreichen Teilnehmern zum einen Probleme in der Region herausgearbeitet, die in den Bereichen Waldbewirtschaftung, Holzmobilisierung, forstliche Infrastruktur und behördlicher Auflagen liegen. Zum anderen wurden Ansätze erarbeitet, wie insbesondere die Nutzung von Holz zur Energiegewinnung weiterentwickelt werden kann, beispielsweise durch eine Zentralisierung und Koordinierung der Akteursberatung und -vernetzung oder die Etablierung von Holzenergiecontracting-Modellen in der Region.

Berufung in den Fachbeirat der Stiftung "UmWald"

Im Juni 2009 wurde die Stiftung UmWald mit dem Sitz in Schwerin errichtet. Herr Prof. Dr. Andreas Schulte wurde von dem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Reinhard Hube, gebeten, dem Fachbeirat der Stiftung beizutreten. Dieser soll den Vorstand bzw. das Kuratorium, zudem qua Amt auch der Minister Dr. Till Backhaus gehört, bei der Verfolgung der satzungsmäßigen Ziele unterstützen.

Zweck der Stiftung ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wald, Umwelt und Natur in Mecklenburg-Vorpommern als Lebensgrundlage vielfältigen pflanzlichen und tierischen Lebens zu liefern. Der Schwerpunkt liegt in der Förderung eines ausgeglichenen Verhältnisses zwischen den Lebensgrundlagen der Natur und den Nutzungsinteressen des Menschen.

Wald-Zentrum auf "Roadshow" mit Nordcapital

Zur Präsentation des Nordcapital Waldfonds 2 trägt Prof. Dr. Andreas Schulte im Rahmen einer Tagungsreihe zum Wertschöpfungsnetz Wald und Holz: Hintergründe, Zukunftsmärkte, Probleme und Chancen in München (Sofitel Bayerpost, 08.02.10), in Stuttgart (Le Meridian, 11.02.10), in Hamburg (Side Hotel, 16.02.10), in Düsseldorf (Interconti, 18.02.10) und in Frankfurt (Hilton, 22.02.10) vor.
Informationen zum Waldfonds 2 finden Sie unter: www.nordcapital.com

Wald-Zentrum startet mit EU-Projekt ins Jahr 2010

13 Projektpartner aus 6 Regionen / Ländern (Steiermark / Österreich, Graubünden / Schweiz, Slowakei, Tirol / Italien, Transkarpatien / Ukraine und Westfalen / D), 2,3 Mio. Euro Gesamtprojektsumme aus dem EU-Förderprogramm "Regions-of-Knowledge": Das Wald-Zentrum freut sich über den Projektstart von IN2WOOD, des umfangreichsten Innovations- und Forschungsprojektes zum Wertschöpfungsnetz Wald und Holz in Westfalen, zum 01.01.2010.

Als Forschungspartner im Projektverbund konnte das Wald-Zentrum die Gutachter und EU-Verantwortlichen davon überzeugen, dass Holz der Zukunftsrohstoff der kommenden Jahrzehnte wird. Es gilt, über IN2WOOD Maßnahmenpläne und Handlungsempfehlungen für die beteiligten Regionen zu entwickeln, die auch zukünftig die nachhaltige Bereitstellung der stark wachsenden, stofflichen, chemischen und energetischen Nutzung von Holz für wirtschaftliches Wachstum und Klima- bzw. Umweltschutz ermöglichen.

Energievolle Disputationen im Wald-Zentrum

Münster, 08.12.2009 - Zum Jahresabschluss ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Über die sehr guten Disputationen von Dr. Heiko Hagemann (links) und Dr. Marcus Wenzelides (rechts) -- hier mit forstlich relevanten Promotionshüten -- freut sich der Doktorvater Prof. Dr. Andreas Schulte und das ganze Team des Wald-Zentrums. Dr. Marcus Wenzelides promovierte zum Thema: "Entwicklung einer Methode zur Erfassung des Potenzials und des Verbrauchs von Dendromasse am Beispiel des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen". Die ebenfalls kumulative Dissertation von Dr. Heiko Hagemann fokussierte auch auf den Zukunftsrohstoff Dendromasse, jedoch in einer anderen Modellregion: "Waldökologische und forstwirtschaftliche Aspekte einer nachhaltigen Dendromassebereitstellung -- Fallstudie für das Land Brandenburg". Beide Dissertationen entsprangen langjährigen Forschungsvorhaben des Wald-Zentrums, die u.a. von der Landesregierung NRW, der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe bzw. dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurden.

Clusterstudie Bergisches Land gestartet

Der Bergische Abfallwirtschaftsverband in Engelskirchen hat das Wald-Zentrum mit der Durchführung der "Potenzialstudie Holzcluster Bergisches Land" beauftragt.

Neben einer grundlegenden Analyse der nachhaltig nutzbaren Holzpotenziale sowie der Unternehmen des Wertschöpfungsnetzes Wald und Holz geht es vorallem auch um die transdisziplinäre Entwicklung von Modellvorhaben zur Stärkung des Clusters im Bergischen Land. Die Auftaktveranstaltung fand am 26. November 2009 in den Räumen des Auftraggebers in Engelskirchen statt.
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