Meldungen 2012

Das Jahr geht zu Ende

Kerzenschein im Wald-Zentrum Weihnachten 2012

Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren Partnern, Auftraggebern und Förderern für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr. Wir wünschen Ihnen allen fröhliche und ruhige Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Beiratstreffen: Agrarholz-Akteure an einem Tisch

Die führenden Akteure aus dem Bereich Agrarholz in Deutschland
trafen sich in Berlin, um gemeinsam über die Entwicklung
eines Nachhaltigkeitszertifikats für den Agrarholzanbau zu
disktuieren. Das Vorhaben wird gefördert durch die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt. Berlin, 10. Dezember 2012

Zu einem ersten Informations- und Erfahrungsaustausch trafen sich Agrarholz-Akteure aus ganz Deutschland, um die Kriterien eines Nachhaltigkeitszertifikats für den Anbau von Hölzern im Kurzumtrieb zu diskutieren.

Vertreten waren u. a. der NABU, die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, der Deutsche Holzwirtschaftsrat und der Bundesverband BioEnergie. Entwickelt wird das Zertifikat vom Wald-Zentrum, die Zertifizierung übernimmt anschließend die DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung (Berlin). Gefördert wird das Vorhaben durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Bild: Die Akteure aus dem Bereich Agrarholz in Deutschland trafen sich in Berlin, um gemeinsam über die Entwicklung eines Nachhaltigkeitszertifikats für den Agrarholzanbau zu disktuieren. Das Vorhaben wird gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

Silber beim Umweltpreis 2012

Münster, 27. November 2012

Das Bildungsnetzwerk Nachhaltigkeit hat den zweiten Platz beim Umweltpreis der Stadt Münster 2012 gewonnen. Das Wald-Zentrum ist seit diesem Jahr Mitglied des Netzwerkes, neben dem Gymnasium Paulinum, der Handwerkskammer Münster und der Zimmermann Datenvernichtung GmbH.

Die Initiative setzt sich ein für lebendige Naturpädagogik. Schüler und Auszubildende sollen die ökologische Rolle des Waldes und den ökonomischen Umgang mit dem Rohstoff Holz erlernen. Zuletzt wurde eine Eichenallee am Haus Kump in Münster gemeinsam mit Schülern und Eltern gepflanzt.

Über den Preis freuen sich: (v. l.) Mareike Erlenkötter (Wald-Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster), Matthias Dieler (Handwerkskammer Münster), Laudator Dr. Henning Müller-Tengelmann (Stadtwerke Münster), Jörg Bohn (Zimmermann Datenvernichtung GmbH) und Frank Bacher (Gymnasium Paulinum). Laudator Dr. Henning Müller-Tengelmann von den Stadtwerken Münster lobte die Zusammenarbeit der vier Institutionen und scherzte, man sei doch auf dem richtigen Holzweg. Das Bildungsnetzwerk war eine von insgesamt 43 Bewerbungen für den Umweltpreis, der in diesem Jahr erstmals zusammen mit der Stiftung „Bürger für Münster“ ausgelobt wurde.

Bild: Über den Preis freuen sich: (v. l.) Mareike Erlenkötter (Wald-Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster), Matthias Dieler (Handwerkskammer Münster), Laudator Dr. Henning Müller-Tengelmann (Stadtwerke Münster), Jörg Bohn (Zimmermann Datenvernichtung GmbH) und Frank Bacher (Gymnasium Paulinum).

GLÜCKWUNSCH! Florian Stockmann erlangt die Doktorwürde

Promotion Florian Stockmann an der Technischen Universität Dresden Unser Promovent Florian Stockmann hat seine Dissertation erfolgreich vor dem Prüfungsausschuss für Forstwissenschaften der Technischen Universität Dresden verteidigt.
In seiner Forschungsarbeit untersuchte er die „Einflussfaktoren auf die Produktion und das Wachstum von Pappelsteckhölzern sowie deren Wuchsverhalten auf einem wasserspeichernden Sand-Granulat Pflanzsubstrat“. Neben dem wissenschaftlichen Betreuer Prof. Schulte (Wald-Zentrum) gehörten Prof. Bemmann, Prof. Röhle und Prof. Bues mit zu den Prüfern. Mit der mündlichen Prüfung (Rigorosum) und der Verteidigung der Arbeit erlangt Florian Stockmann jetzt die Doktorwürde. Wir gratulieren ganz herzlich!

NEU IM TEAM: Bärbel Kemper betreut Sekretariat

Seit Anfang November freut sich das Wald-Zentrum über eine neue Kollegin: Bärbel Kemper übernimmt sämtliche Aufgaben des Sekretariats und unterstützt damit den Vorstand in seiner Tätigkeit. Die gelernte Industriekauffrau hat mehrere Jahre Erfahrung als Personalreferentin und Assistentin der Geschäftsführung.

Das Zentrum HOLZ eröffnet!

Zentrum Holz in Olsberg Zur Eröffnung des Zentrums HOLZ in Olsberg am 26. Oktober 2012 erläutert Prof. Dr. Andreas Schulte, Leiter des Wald-Zentrums der Universität Münster, in einem Kurzvortrag die Bedeutung von Clusterinitiativen in der Forst- und Holzwirtschaft.

Unter dem gemeinsamen Dach des Zentrums HOLZ werden künftig u.a. der Landesbeirat Holz NRW e.V., der Innungsverband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Westfalen sowie Wald und Holz NRW ihren Sitz haben.

www.zentrum-holz.com

Pflanzaktion am 27. Oktober 2012 ab 11.00 Uhr am Haus Kump

Pflanzaktion am Haus Kump Am 27. Oktober lädt die Initiative „Vor Ort aktiv für Mensch und Umwelt“ zu einer zweiten Pflanzaktion mit abwechslungsreichem Wissens- und Unterhaltungsprogramm ein. Bereits im letzten Jahr wurde eine Ausgleichsfläche in einer gemeinsamen Aktion mit dem Gymnasium Paulinum bepflanzt.

Das Aufforstungsprojekt der Initiative, die von der Zimmermann Datenvernichtung GmbH, dem Gymnasium Paulinum, dem Handwerkskammer Bildungszentrum Münster , dem Internationalen Institut für Wald und Holz NRW und der SAL Planungsgruppe GmbH getragen wird, bedeutet neben der Flächenbegrünung in Münsters Südwesten vor allem eine Chance zur Wissensvermittlung. „Die beteiligten Schülerinnen und Schüler erfahren interessante Details über Holz und Papier als Werk- und Wertstoffe und zum Rohstoffkreislauf. Über die gemeinsame Praxiserfahrung wollen wir zeigen, dass Ressourcennutzung mit Weitblick und wirtschaftlicher Erfolg direkt zusammenhängen“, erläutert Angelika Lindner, Geschäftsführerin der Zimmermann GmbH.

Im Vordergrund der Veranstaltung steht jugend- und familiengerechtes Umweltwissen, eingebunden in ein buntes künstlerisches und kulinarisches Rahmenprogramm. Geheimnisvolle „Waldwesen“ und Livemusik sorgen für die Unterhaltung der Gäste.

27. Oktober 2012 ab 11.00 Uhr Haus Kump, Mecklenbecker Straße 252, Münster

www.vor-ort-aktiv.de

Institut für Wald und Holz NRW entwickelt Zertifikat für Agrarholzbau – DBU gibt 102.000 Euro


Das Nachhaltigkeitszertifikat soll künftig Agrarholzflächen kennzeichen, die nach besonderen umwelt- und naturschutzfachlichen Kriterien bewirtschaftet werden. Foto: Peter Leßmann Münster, 28. August 2012

Münster. Ob als Hackschnitzel, Pellets oder Briketts – die Nachfrage nach Holz als Bio-Energielieferant steigt. Um dem Biomassebedarf nachzukommen, werden Pappeln und andere schnell wüchsige Baumarten auf sogenannten Agrarholzflächen angepflanzt. Damit das Anlegen, Bewirtschaften und Ernten dieser Flächen auch immer nachhaltig, umwelt- und klimafreundlich abläuft, will das Internationale Institut für Wald und Holz NRW (Münster) nun ein Nachhaltigkeitszertifikat entwickeln. Das Zertifikat soll für diese Landschaftsnutzungsform Ökostandards in Deutschland gewährleisten. „Im Gegensatz zu den immer teurer werdenden fossilen Energieträgern Kohle, Gas und Öl hat der umweltfreundliche und klimaneutrale Agrarholzbau Zukunft“, sagt Prof. Dr. Andreas Schulte, Vorsitzender des Instituts. „Das Zertifikat soll Agrarholzflächen als ökologische Alternative etablieren und aufzeigen, dass besonders nachhaltig gewirtschaftet wird“, betont Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt).

Mehr dazu unter: Mit gutem Zeugnis schnell und nachhaltig in die Zukunft wachsen

Bild: Das Nachhaltigkeitszertifikat soll künftig Agrarholzflächen kennzeichen, die nach besonderen umwelt- und naturschutzfachlichen Kriterien bewirtschaftet werden. Foto: Peter Leßmann

Einrichtung eines Kompensationsflächenpools

Fichtenaltbestand 1. August 2012

Die Stadt Bad Pyrmont hat das Wald-Zentrum damit beauftragt, ein Gutachten für die Einrichtung eines Kompensationsflächenpools auf vorwiegend forstwirtschaftlich genutzten Standorten zu erstellen.

In einem ersten Schritt wird im August der aktuelle Zustand der für den Pool vorgesehenen Flächen erfasst und dokumentiert. Anschließend wird ein Konzept zur ökologisch sinnvollen Aufwertung entwickelt. Aufwertungsmöglichkeiten könnten z. B. darin bestehen, den Lebensraum für Schwarzstörche zu optimieren. Nach Anerkennung des Kompensationsflächenpools durch die Untere Naturschutzbehörde kann die Stadt die Flächen aus dem Pool an Eingreifer mit Verpflichtung zum Ausgleich vermarkten.

Bild: Sturmwurfgefährdeter Fichtenaltbestand, der im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen in einen strukturreichen Mischbestand umgewandelt werden könnte.

Das Wald-Zentrum ist umgezogen!

Münster Hafen
Bild: http://de.wikipedia.org (Urheber:Taxiarchos228)

17. Juli 2012

Ab sofort ist das Wald-Zentrum im Hafen der Stadt Münster zu finden. Unsere neue Adresse lautet:

Wald-Zentrum
Internationales Institut für Wald und Holz NRW e.V.
Hafenweg 24a
48155 Münster

Die neue Telefonnummer lautet:
Tel. 0251 674324-0
Fax 0251 674324-21

Der Lehrstuhl für Waldökologie und damit Anlaufstelle für Studierende ist in der Robert-Koch-Str. 40 ansässig. Die bekannte Telefonnummer (0251 8330131) ist erhalten geblieben.

Übung im Reinhardswald: Urwald, Hutewald und Friedwald

Masterstudenten im Reinhardswald 7. Juni 2012
Alte Eichen-Hutewälder und der Friedwald im Reinhardswald bei Kassel waren die Themen der letzten Übung von Masterstudenten der Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Sommersemester.

Erster Anlaufpunkt im Reinhardswald war der "Urwald" Sababurg mit seinen bis zu 600 Jahre alten Eichen. Die „Stimme des Reinhardswaldes“, Herrmann-Josef Rapp, erläuterte den Studierenden die Geschichte des Urwaldes, die Bedeutung von Totholz, das Problem der Eichenverjüngung und der Verkehrssicherungspflicht im Naturschutzgebiet. Nach der Besichtigung des Friedwaldes wurde im Anschluss eine Moor-Renaturierung auf nicht standorttypischen Fichtenmonokulturen besucht und der Sinn dieser Maßnahmen mit den Studenten diskutiert.

EU-Projekt IN2WOOD – Abschlusskonferenz in der Slowakei

Panoramaansicht von Štrbské Pleso (Tschirmer See) mit Blick auf die Hohe Tatra. Foto: Magnus Manske, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/HoheTatra_StrbskePleso.jpg 3. bis 4. Mai 2012
Die IN2WOOD Abschlusskonferenz fand in der Hohen Tatra in der Slowakei statt: die IN2WOOD Partner-und Mentoring-Partner trafen sich zu der zweitägigen Veranstaltung in Strbske Pleso, einer attraktiven Kulisse für diese internationale Konferenz mit zahlreichen geladenen Gästen.

Nach der Holzmesse in Klagenfurt (Österreich) 2010 und der LIGNA Messe in Hannover (Deutschland) 2011 war die Konferenz in der Slowakei die dritte und letzte größere Veranstaltung des EU-Projektes. Aufbauend auf diesen Treffen und zusätzlicher Workshops beschäftigte sich das IN2WOOD-Projekt mit der Förderung Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Holz- und holzverarbeitenden Industrie – europaweit und branchenübergreifend.

Die gesamten Vorträge können auf der IN2WOOD-Projektseite eingesehen werden:
http://www.in2wood.eu/index.php/in2wood/94-in2wood-conference-high-tatras-may-2012

Bild: Panoramaansicht von Štrbské Pleso (Tschirmer See) mit Blick auf die Hohe Tatra.
Foto: Magnus Manske, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/HoheTatra_StrbskePleso.jpg

Neuer Auftrag: Auf den Spuren von Kyrill

Von Kyrill geschädigte Wald-Fläche. 21. Mai 2012
Die Auswirkungen des Orkans Kyrill auf die Forst- und Holzwirtschaft in Süd-Westfalen untersucht aktuell das Wald-Zentrum für das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

Der Orkan Kyrill zerstörte oder schädigte im Januar 2007 in Nordrhein-Westfalen eine Waldfläche von etwa 50.000 Hektar und verursachte einen Schadholzanfall von ca. 15,7 Mio. Festmeter. Mit dem neuen Forschungsauftrag des Wald-Zentrums werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen nach Kyrill in der Region Süd-Westfalen untersucht sowie die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen auf den staatlichen, kommunalen und privaten Waldbesitz. Ebenfalls untersucht wird, ob und wie die geschädigten Flächen aufgeforstet worden sind. Aus den einzelnen Teilaspekten ergeben sich wertvolle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus Sicht der Forstpolitik und des Klimaschutzes für ganz Nordrhein-Westfalen. Der Abschlussbericht wird im Juni 2013 vom Wald-Zentrum vorgelegt.

Übung: Agrarholzanbau und Kiefernbewirtschaftung

Revierförster Christoph Wiegand erläutert den Studierenden die Kiefernbewirtschaftung in Westfalen. 11. Mai 2012
Agrarholzanbau und Kiefernbewirtschaftung in Westfalen waren die Themen der letzten Übung von Masterstudenten der Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Besucht wurde zuerst eine Kurzumtriebsplantage in Rietberg-Mastholte.

Hier wurden die Anlage und Bewirtschaftung sowie rechtliche, ökologische und ökonomische Aspekte dieser landwirtschaftlichen Kultur diskutiert. Im Anschluss besuchten die Studierenden den Forstbetriebsbezirk Schloss Holte-Stuckenbrock, welches dem Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe zugeordnet ist. Revierförster Christoph Wiegand erläuterte die Pflege und Verjüngung von Kiefernbeständen sowie deren Umbau in andere Baumarten, die wirtschaftliche Bedeutung der Kiefer und waldökologische Aspekte. Die Holzernte von Kiefern durften die Studierenden aus einem Harvester aktiv erleben.

Workshop in Coesfeld: Energiequelle Wallhecke

Workshop der Heckenmanager 11. April 2012
Im Rahmen des Vorhabens „Stoken op Streekhout - Energiequelle Wallhecke“, welches das Wald-Zentrum wissenschaftlich begleitet, fand am 29. März 2012 ein Workshop für alle beteiligten Unternehmen und Heckenmanager in der Projektregion zum Thema Pflege und Technik der Heckenernte statt.

Das Projekt vereint bisher gesammelte Erfahrungen und Verfahren zur energetischen Nutzung von Holz aus der Heckenpflege. Bezugsregion (EUREGIO) des Vorhabens sind die Kreise Steinfurt, Warendorf, Coesfeld und Borken in Nordrhein-Westfalen sowie die Region Achterhoek in der niederländischen Provinz Gelderland.

Beim Betriebshilfsdienst (BHD) Coesfeld trafen sich nun alle Projektbeteiligten zu einem Informationsaustausch. Florian Stockmann vom Wald-Zentrum stellte die bisherigen Ergebnisse der Hackschnitzelanalysen vor. Zentrales Ergebnis stellten die Hinweise für eine fachgerecht durchgeführte Heckenpflege dar, welche immer primäres Ziel sein sollte. Gastreferent Holger Kuprat, Energieholzberater der Niedersächsischen Landesforsten, zeigte die Schnittmengen zwischen der Energieholzernte im Wald und der Pflege und Beerntung von Hecken auf. Der Vortrag von Herrn Kuprat stieß auf reges Interesse bei den anwesenden Unternehmen aus dem Bereich der Heckenpflege.

WDR-WESTPOL zum „Klausner-Urteil“

WDR-Fernsehen, das Politikmagazin WESTPOL für NRW 11. März 2012
Seit einigen Tagen sorgt das „Klausner-Urteil“ des Landgerichtes Münster für Aufregung in Nordrhein-Westfalen. Das Tiroler Sägewerk Klausner hatte das Land Nordrhein-Westfalen auf Einhaltung eines Vertrages aus dem Jahr 2007 verklagt und jetzt anscheinend Recht bekommen.

Demnach muss das Land NRW Klausner bis 2014 jährlich 500.000 Festmeter Fichtenholz liefern. Der Vertrag war nach dem dramatischen Sturm Kyrill, der am 18. Januar 2007 große Waldgebiete insbesondere in Südwestfalen zerstörte, geschlossen worden. Regionale Betriebe aus der Holzverarbeitung sehen die eigene Holzversorgung gefährdet.

WESTPOL, das politische Fernsehmagazin für Nordrhein-Westfalen, sprach mit Prof. Dr. Andreas Schulte zur Einschätzung der aktuellen Situation. Der Bericht wird am kommenden Sonntag, den 11. März 2012, um 19.30 Uhr im WDR-Fernsehen zu sehen sein.

WDR-Fernsehen
WESTPOL
Sonntag, 11. März 2012, 19.30 bis 20.00 Uhr


Das Video "Land auf dem Holzweg" ist auch online zu sehen unter www.wdr.de/tv/westpol/sendungsbeitraege/2012/0311/holzweg.jsp

Platz 16 beim Firmenlauf 2012

Tatiana Osses (l.), Carolin Runge und Marcel Bielig beim Firmenlauf 2012. 11. März 2012
Tatiana Osses (l.), Carolin Runge und Marcel Bielig liefen am 11. März beim 11. Active Sportshop Firmenlauf im Namen des Wald-Zentrums. Von insgesamt 80 Teams erreichten unsere Läufer Platz 16. Als Schnellste aus dem Team lief Tatiana Osses die 5 km in 24 Minuten und 47 Sekunden.


Studie für ECHTWALD aus Berlin

ECHTWALD-Logo 9. März 2012
Die Echtwald GmbH & Co KG aus Berlin hat das Wald-Zentrum beauftragt, für kürzlich erworbene Agrar- und Forstflächen im Schwarzwald ein Renaturierungs- und Bewirtschaftungskonzept zu entwickeln.

Das Wald-Zentrum nimmt dazu den Ist-Zustand der Flächen auf und entwickelt Vorschläge für die Aufwertung durch aktive Renaturierung und Angebote zum Erleben, Erkunden und Erlernen des Ökosystems Wald. Ziel von Echtwald ist es, Nutzwald in „ursprünglichen“ Wald zurück zu wandeln, auszubauen und zu schützen. Seit der Gründung von Echtwald (www.echtwald.com) ist das Wald-Zentrum wissenschaftlicher Partner der Ideengeber Nanette Hagstotz und Thomas Grässlin.
Mehr dazu unter "Wald, der einer bleiben darf".

Nachhaltigkeit macht Schule

Die Studentinnen Julia Lütke Brinkhaus (v. l.), Lena Berkemeyer, Margitta vor dem Gentschenfelde sowie Sarah Rensner (fehlt auf dem Bild) überreichen zusammen mit den Projektbetreuern Claudia Molitor (l.) und Prof. Dr. Andreas Schulte (2. v. r.) den Bericht an den Waldpädagogen des Paulinums Frank Bacher (r.). Foto: Wald-Zentrum 8. Februar 2012
Master-Studentinnen der Landschaftsökologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erstellten im Rahmen eines Forschungsprojektes ein Nachhaltigkeitskonzept für das Gymnasium Paulinum in Münster. Erforscht wurden Umweltbewusstsein und Wissen der Schüler zum Thema Nachhaltigkeit und wie dieses fächerübergreifend in den Schulalltag integriert werden kann. Das Projekt erfolgte in enger Kooperation zwischen dem Paulinum und dem Wald-Zentrum der WWU.

Schwerpunkte des Forschungsprojekts waren die Berechnung des derzeitigen Carbon Footprints (der Ausstoß an CO2) der Schule, eine Erfassung des vorhandenen Umweltbewusstseins der Schüler sowie mögliche Naturschutzmaßnahmen im Schulwald. In die Bilanzierung der CO2-Emissionen flossen Daten zum Energieverbrauch, Hintergrundinformationen zur Schule und zum Schulgebäude und Auswertungen einer Befragung zum Thema Mobilitätsverhalten von Schülern und Lehrern ein. Mehr zu "Nachhaltigkeit macht Schule".

Svenja Schulze erneut zu Gast im Wald-Zentrum

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat sich für das Wald-Zentrum eingesetzt und eine Förderung für die nächsten drei Jahre gesichert. 6. Dezember 2011
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besuchte heute das Wald-Zentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mit einer Fördersumme von 300.000 Euro unterstützt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen das Internationale Institut für Wald und Holz NRW (IIWH).

Fortführung der Spitzenforschung auf dem Gebiet der Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft und internationale Wissenschaftskooperationen – so lauten die Tätigkeitsschwerpunkte, die das IIWH für NRW erbringt. Die bis 2013 zugesicherte Zuwendung dient dem Institut unter anderem dazu die Co-Finanzierung von Forschungsvorhaben der EU und von Bundesministerien sicher zu stellen bzw. über die Erstellung von Anträgen weitere Mittel nach NRW zu holen. Das Institut vertritt NRW zum Beispiel als wissenschaftlicher Partner im mit
2,3 Mio. € von der EU geförderten Forschungsvorhabens IN2WOOD mit weiteren 13 Institutionen aus sechs Staaten.

Das Wald-Zentrum begrüßt neue Mitarbeiter

Sonja Rohrdrommel und Marcel Bielig unterstützen das Wald-Zentrum. Sonja Rohrdrommel unterstützt das Wald-Zentrum als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Grafik und Design. Die 34-Jährige hat zuvor im Bereich Gestaltungstechnik als Art-Directorin für Agenturen gearbeitet.

Marcel Bielig ist seit November 2011 Bundesfreiwilliger am Wald-Zentrum. Im Anschluss plant der 23-jährige ein Studium der Forstwirtschaft.
Das Team freut sich über die neuen Kollegen und heißt beide ganz herzlich willkommen.
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